Was ist uns unser Essen wert?
Inspirierende Redner, interessante Podiumsdiskussionen und das Jahresprogramm der AMA-Marketing verfolgten insgesamt rund 1.000 Gäste online und vor Ort.
Auch heuer luden der Aufsichtsratsvorsitzende Lorenz Mayr und die Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek im Namen der AMA-Marketing zu Jahresbeginn zur traditionellen Netzwerkveranstaltung „AMA-Forum“ ein, um gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette ins neue Jahr zu starten. „Wir leben in einer Zeit, in der Lebensmittel jederzeit verfügbar sind und die Auswahl größer ist als je zuvor. Gleichzeitig gerät ihr eigentlicher Wert immer mehr aus dem Blick – für unseren Körper, unsere Umwelt und vor allem für die Menschen, die unsere Lebensmittel täglich produzieren. In den letzten Monaten wurde fast nur über Preise diskutiert. Wo bleibt dabei der Wert von Regionalität, Qualität und Verantwortung? Wir müssen den Blick neu justieren – weg vom reinen Preisspiel, hin zu einem echten Wertspiel. Denn am Ende entscheidet jeder Griff ins Regal darüber, wie unsere Landwirtschaft und Eigenversorgung morgen aussehen. Wir stehen als Landwirtschaft mitten im Wandel. Nur wenn wir gemeinsam – von der bäuerlichen Produktion bis zum Handel – Verantwortung übernehmen, können wir die regionale Produktion und Wertschöpfung in Österreich sichern. Das AMA-Forum ist der Ort, an dem dieser Dialog stattfindet,“ so Lorenz Mayr, Aufsichtsratsvorsitzender der AMA-Marketing. Zu den Ehrengästen des AMA-Forums zählten der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft, Norbert Totschnig, der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich Josef Moosbrugger sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Lebensmittelwirtschaft, der Verbände und des Handels.
Auch heuer luden der Aufsichtsratsvorsitzende Lorenz Mayr und die Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek im Namen der AMA-Marketing zu Jahresbeginn zur traditionellen Netzwerkveranstaltung „AMA-Forum“ ein, um gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette ins neue Jahr zu starten. „Wir leben in einer Zeit, in der Lebensmittel jederzeit verfügbar sind und die Auswahl größer ist als je zuvor. Gleichzeitig gerät ihr eigentlicher Wert immer mehr aus dem Blick – für unseren Körper, unsere Umwelt und vor allem für die Menschen, die unsere Lebensmittel täglich produzieren. In den letzten Monaten wurde fast nur über Preise diskutiert. Wo bleibt dabei der Wert von Regionalität, Qualität und Verantwortung? Wir müssen den Blick neu justieren – weg vom reinen Preisspiel, hin zu einem echten Wertspiel. Denn am Ende entscheidet jeder Griff ins Regal darüber, wie unsere Landwirtschaft und Eigenversorgung morgen aussehen. Wir stehen als Landwirtschaft mitten im Wandel. Nur wenn wir gemeinsam – von der bäuerlichen Produktion bis zum Handel – Verantwortung übernehmen, können wir die regionale Produktion und Wertschöpfung in Österreich sichern. Das AMA-Forum ist der Ort, an dem dieser Dialog stattfindet,“ so Lorenz Mayr, Aufsichtsratsvorsitzender der AMA-Marketing. Zu den Ehrengästen des AMA-Forums zählten der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft, Norbert Totschnig, der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich Josef Moosbrugger sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Lebensmittelwirtschaft, der Verbände und des Handels.
„Österreichs Landwirtschaft steht für höchste Qualität, Umwelt- und Tierwohlstandards. Damit unsere bäuerlichen Familienbetriebe das auch künftig leisten können, müssen sie wettbewerbsfähig bleiben. Das gelingt mit einer starken Ausbildung, Offenheit für neue Technologien und fairer Entlohnung für ihre nachhaltigen Leistungen. Denn Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. Transparenz und Bewusstseinsbildung, wie sie die AMA-Marketing leistet, sorgen dafür, dass Konsumentinnen und Konsumenten wissen, woher ihr Essen kommt und, dass Österreich auch in Zukunft für eine hochwertige und kleinstrukturierte Landwirtschaft steht“, betont Totschnig.
Josef Moosbrugger betonte, dass die Landwirtschaft immer höheren Auflagen und Anforderungen gegenüberstehe, während gleichzeitig der Ruf nach möglichst billigen Lebensmitteln lauter werde. Dieser Widerspruch sei nicht auflösbar. Umso wichtiger seien mündige Konsumentinnen und Konsumenten, die verstehen, dass höchste Qualität nicht zum billigsten Preis erhältlich sein kann. Dabei spiele das AMA-Gütesiegel eine zentrale Rolle, da es für österreichische Qualität, Verlässlichkeit und Partnerschaft stehe.
Josef Moosbrugger betonte, dass die Landwirtschaft immer höheren Auflagen und Anforderungen gegenüberstehe, während gleichzeitig der Ruf nach möglichst billigen Lebensmitteln lauter werde. Dieser Widerspruch sei nicht auflösbar. Umso wichtiger seien mündige Konsumentinnen und Konsumenten, die verstehen, dass höchste Qualität nicht zum billigsten Preis erhältlich sein kann. Dabei spiele das AMA-Gütesiegel eine zentrale Rolle, da es für österreichische Qualität, Verlässlichkeit und Partnerschaft stehe.
Eine neue Kultur des Hinschauens
Das AMA-Forum 2026 rückte das Thema „Wert von Lebensmitteln“ bewusst in den Mittelpunkt. „Mehr als satt“ steht dabei für eine neue Kultur des Hinschauens: für Qualität, die in der Landwirtschaft entsteht, im Handel sichtbar wird und bei Konsumentinnen und Konsumenten Wirkung zeigt. Expertinnen und Experten beleuchteten, wie Herkunft und Qualität Kaufentscheidungen beeinflussen, wie Kommunikation Emotionen auslöst und wie am Point of Sale bewusstere Entscheidungen unterstützt werden können. Impulse aus Markenstrategie, Marktforschung und Praxis – ergänzt durch Perspektiven außerhalb der Branche – zeigten, wie aus alltäglichem Essen wieder echter Wert entstehen kann.
In spannenden Vorträgen und interaktiven Diskussionsrunden wurde weiter darüber diskutiert, wie der Wert von Lebensmitteln gemeinsam gestaltet werden kann.
Ein zentrales Highlight des diesjährigen AMA-Forums war die Podiumsdiskussion zum Thema „Wie steht es um unsere Qualitätskultur?“ Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten Josef Braunshofer (Präsident Markenartikelverband), Klaus-Dieter Koch (Gründer Brand Trust GmbH), Michael Kunz (CEO Lidl Österreich), Karin Metz (Bäuerin Bio-Kürbishof Metz) und Ellen Staudenmayer (CEO McDonald’s Österreich), was Qualität heute bedeutet, wie Vertrauen entsteht und welche Rolle Herkunft, Marke und Preis dabei spielen.
In spannenden Vorträgen und interaktiven Diskussionsrunden wurde weiter darüber diskutiert, wie der Wert von Lebensmitteln gemeinsam gestaltet werden kann.
Ein zentrales Highlight des diesjährigen AMA-Forums war die Podiumsdiskussion zum Thema „Wie steht es um unsere Qualitätskultur?“ Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten Josef Braunshofer (Präsident Markenartikelverband), Klaus-Dieter Koch (Gründer Brand Trust GmbH), Michael Kunz (CEO Lidl Österreich), Karin Metz (Bäuerin Bio-Kürbishof Metz) und Ellen Staudenmayer (CEO McDonald’s Österreich), was Qualität heute bedeutet, wie Vertrauen entsteht und welche Rolle Herkunft, Marke und Preis dabei spielen.
Relevanz von Herkunft und Qualität
Über die Relevanz von Herkunft und Qualität in der Kaufentscheidung von Konsumentinnen und Konsumenten sprach Micaela Schantl, Leiterin der Marktforschung bei der AMA-Marketing. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass seit 2020 anhaltende Krisen das Kaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten deutlich prägen. Zwar gewinnen regionale Herkunft und geprüfte Qualität zunehmend an Bedeutung, gleichzeitig bleibt die tatsächliche Wertschätzung dafür oft zu gering – ein klarer Widerspruch.