Kälber – Mercosur
Trotz intensivster agrarpolitischer Programme, Strategien und öffentlichem Geld, um die Kälber in Vorarlberg zu halten, zeigt sich, dass offene Märkte nur bedingt durch politische Strategien beeinflussbar sind.
Das führt dazu, dass die Kälber dorthin exportiert werden, wo sie auf Vollspaltenböden ohne Einstreu gemästet werden, so etwa in Holland. Und dieses Fleisch drängt danach wieder auf den heimischen Markt.
Bei Mercosur geht es um unterschiedliche Anforderungen in der Tierhaltung und -fütterung, bis hin zu Antibiotika- und Hormon-Einsatz und eine fehlende Kreislaufwirtschaft. Das führt zu massiven Wettbewerbsverzerrungen und einer Verlagerung der Produktion ins Ausland und somit zu einer zunehmenden Abhängigkeit von Lebensmittelimporten aus unsicheren Weltregionen.
Wir fordern, dass gleiche Standards nicht nur für Pflanzenschutzmittel, sondern auch für Bodenbewirtschaftung, Tierhaltung und -fütterung zu gelten haben. Die Einhaltung muss vor Ort überprüft werden, irgendwelche Zertifikate und Rückstandskontrollen sind zu wenig.
Das, was für Europa gilt, gilt auch für Österreich. Das, was unseren Bäuerinnen und Bauern abverlangt wird, muss auch für Einfuhren gelten.
Das führt dazu, dass die Kälber dorthin exportiert werden, wo sie auf Vollspaltenböden ohne Einstreu gemästet werden, so etwa in Holland. Und dieses Fleisch drängt danach wieder auf den heimischen Markt.
Bei Mercosur geht es um unterschiedliche Anforderungen in der Tierhaltung und -fütterung, bis hin zu Antibiotika- und Hormon-Einsatz und eine fehlende Kreislaufwirtschaft. Das führt zu massiven Wettbewerbsverzerrungen und einer Verlagerung der Produktion ins Ausland und somit zu einer zunehmenden Abhängigkeit von Lebensmittelimporten aus unsicheren Weltregionen.
Wir fordern, dass gleiche Standards nicht nur für Pflanzenschutzmittel, sondern auch für Bodenbewirtschaftung, Tierhaltung und -fütterung zu gelten haben. Die Einhaltung muss vor Ort überprüft werden, irgendwelche Zertifikate und Rückstandskontrollen sind zu wenig.
Das, was für Europa gilt, gilt auch für Österreich. Das, was unseren Bäuerinnen und Bauern abverlangt wird, muss auch für Einfuhren gelten.