Weiterbildungstag für Gärtner/-innen
Die Besucher/-innen konnten wertvolles Fachwissen ebenso mitnehmen wie praktische Anregungen für den Betriebsalltag.
Im Mittelpunkt des Vormittags stand das Thema Verkauf. DI Andreas Zitzmann aus München brachte es dabei auf einen einfachen, aber einprägsamen Nenner: Der Kunde zahlt die Löhne – nicht der Chef. Wird nichts verkauft, wird auch nichts verdient. Sobald ein Kunde den Betrieb betritt, sollte der Fokus ganz auf ihm liegen. Freundlicher Gruß, Augenkontakt und ein offenes Zugehen sind dabei selbstverständlich. Nur wenn Kundinnen und Kunden signalisieren, dass sie zunächst Zeit zum Umschauen benötigen, gilt es dies zu respektieren.
Im Mittelpunkt des Vormittags stand das Thema Verkauf. DI Andreas Zitzmann aus München brachte es dabei auf einen einfachen, aber einprägsamen Nenner: Der Kunde zahlt die Löhne – nicht der Chef. Wird nichts verkauft, wird auch nichts verdient. Sobald ein Kunde den Betrieb betritt, sollte der Fokus ganz auf ihm liegen. Freundlicher Gruß, Augenkontakt und ein offenes Zugehen sind dabei selbstverständlich. Nur wenn Kundinnen und Kunden signalisieren, dass sie zunächst Zeit zum Umschauen benötigen, gilt es dies zu respektieren.
Nutzen der Pflanzen
Im Verkaufsgespräch selbst müsse stets der Nutzen der Pflanzen im Vordergrund stehen. Pflanzen sind nicht nur dekorativ, sie verbessern die Stimmung, schaffen Verbundenheit, verfeinern Speisen oder steigern das Wohlbefinden. Solche Argumente schaffen Mehrwert – und genau diesen gelte es herauszuarbeiten. Auch auf Zusatzeinkäufe ging Zitzmann ein. Dabei stehe nicht das Aufdrängen, sondern die Hilfestellung für den Kunden im Vordergrund. Schon eine einfache Frage wie: „Was nehmen Sie noch für sich mit?“ könne zusätzliche Umsätze ermöglichen. Zusatzverkäufe steigern den Umsatz um rund ein Viertel und helfen mit, unproduktive Stunden im Betrieb zu finanzieren.
Klartext sprach auch Düngespezialist Norbert Künz. Nur wer seine Pflanzen bedarfsgerecht ernährt, werde langfristig Freude an ihnen haben. Anhand zahlreicher Beispiele zeigte er auf, welche Nährstoffmängel zu typischen Schadbildern führen und wie diese erkannt werden können. Ebenso wichtig war der zweite Teil seines Vortrags: die Vorbeugung und rasche Behebung solcher Mängel. Besonderes Augenmerk legte Künz auf die Langzeitversorgung mit Mehrnährstoffdüngern. Vorgestellt wurde dabei die Düngepalette von ICL, allen voran die Osmocote-Dünger. Diese kommen ab 2027 in neuer Formulierung auf den Markt, um strengeren gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Ihre Stärke liegt in der gleichmäßigen Nährstoffabgabe über mehrere Monate, wodurch sie eine wichtige Basisversorgung vieler Gärtnersubstrate darstellen.
Klartext sprach auch Düngespezialist Norbert Künz. Nur wer seine Pflanzen bedarfsgerecht ernährt, werde langfristig Freude an ihnen haben. Anhand zahlreicher Beispiele zeigte er auf, welche Nährstoffmängel zu typischen Schadbildern führen und wie diese erkannt werden können. Ebenso wichtig war der zweite Teil seines Vortrags: die Vorbeugung und rasche Behebung solcher Mängel. Besonderes Augenmerk legte Künz auf die Langzeitversorgung mit Mehrnährstoffdüngern. Vorgestellt wurde dabei die Düngepalette von ICL, allen voran die Osmocote-Dünger. Diese kommen ab 2027 in neuer Formulierung auf den Markt, um strengeren gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Ihre Stärke liegt in der gleichmäßigen Nährstoffabgabe über mehrere Monate, wodurch sie eine wichtige Basisversorgung vieler Gärtnersubstrate darstellen.
Raumbepflanzung
Ing. Veronika Schmeikal aus Salzburg widmete sich dem Thema Raumbepflanzung, einem Bereich mit stetig wachsender Nachfrage. Ob Hydrokultur oder Erdkultur – Pflanzen in Innenräumen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Auch Moosbilder und begrünte Wände werden verstärkt nachgefragt. Letztere sind jedoch mit erheblichem technischem Aufwand verbunden, da sie Wasser- und Stromanschlüsse sowie Pumpsysteme benötigen. Deutlich einfacher sind klassische Pflanzsysteme mit robuster Pflanzenauswahl. Trotz heller Räume sind schattenverträgliche Pflanzen hier unerlässlich, da automatische Beschattungen und die Lichtabsorption moderner Isolierverglasungen den pflanzenverfügbaren UV-Anteil stark reduzieren.
Ing. Harald Rammel trat an diesem Tag gleich mehrfach als Referent auf. Zunächst stellte er die Neuheiten der Vorarlberger Gärtner vor und gab praxisnahe Tipps zu Kulturführung, Pflege und Verkauf. In einem weiteren Vortrag widmete er sich den „Pflanzen der Zukunft“. Die sich verändernden klimatischen Rahmenbedingungen – steigende Temperaturen, längere Trockenperioden, aber auch zunehmende Starkregenereignisse – stellen neue Anforderungen an Gärten und Betriebe. Rammel zeigte auf, wie Kleingewächshäuser besser gekühlt werden können, welche Gehölze hitzetoleranter sind und welche Gemüsesorten mit zunehmend südländischen Bedingungen besser zurechtkommen.
Ing. Harald Rammel trat an diesem Tag gleich mehrfach als Referent auf. Zunächst stellte er die Neuheiten der Vorarlberger Gärtner vor und gab praxisnahe Tipps zu Kulturführung, Pflege und Verkauf. In einem weiteren Vortrag widmete er sich den „Pflanzen der Zukunft“. Die sich verändernden klimatischen Rahmenbedingungen – steigende Temperaturen, längere Trockenperioden, aber auch zunehmende Starkregenereignisse – stellen neue Anforderungen an Gärten und Betriebe. Rammel zeigte auf, wie Kleingewächshäuser besser gekühlt werden können, welche Gehölze hitzetoleranter sind und welche Gemüsesorten mit zunehmend südländischen Bedingungen besser zurechtkommen.
Schädlinge
Sein abschließender Vortrag befasste sich mit neuen und häufig auftretenden Schädlingen. Er erläuterte, wie sie erkannt werden können und welche vorbeugenden Maßnahmen sinnvoll sind. Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Japankäfer, der im vergangenen Jahr erstmals im Leiblachtal nachgewiesen wurde. Aber auch neue Wanzenarten, die Kirschessigfliege sowie Borkenkäfer an Thujen wurden thematisiert.
Insgesamt bot der Weiterbildungstag einen abwechslungsreichen Mix aus Verkauf, Pflanzenernährung, Raumbegrünung, Klimaanpassung und Pflanzenschutz – mit hohem Praxisnutzen für das gärtnerische Fachpersonal.
Insgesamt bot der Weiterbildungstag einen abwechslungsreichen Mix aus Verkauf, Pflanzenernährung, Raumbegrünung, Klimaanpassung und Pflanzenschutz – mit hohem Praxisnutzen für das gärtnerische Fachpersonal.