Schlachthof offiziell in Betrieb
„Unsere Nutztierhalter brauchen verlässliche und regionale Möglichkeiten, ihre Tiere im eigenen Land schlachten und verarbeiten zu können. Mit dem neuen Schlachthof stärken wir unsere bäuerlichen Familienbetriebe, vermeiden lange Tiertransporte und halten die Wertschöpfung hier in Vorarlberg. Das ist ein wahrer Meilenstein für die Zukunft unserer Landwirtschaft, für das Tierwohl und die regionale Wertschöpfung“, betonte Landesrat Gantner.
Errichtet und betrieben wird der neue Standort von der ZÄMMA Schlacht- und Zerlege GmbH. Durch seine zentrale Lage mitten in Vorarlberg bietet er den Nutztierhaltenden kurze Wege zur Schlachtung und Zerlegung ihrer Tiere. Davon profitieren auch regionale Metzgereien sowie Konsumentinnen und Konsumenten, die bewusst Fleisch aus Vorarlberg kaufen. Die Verarbeitung im Land stärkt die regionale Fleischwertschöpfungskette – von der Tierhaltung über die Schlachtung und Zerlegung bis zur Vermarktung.
„Der Weg bis zur heutigen Eröffnung war anspruchsvoll. Wir haben um Lösungen gerungen und an diesem wichtigen Projekt festgehalten, weil es für unsere Landwirtschaft notwendig ist. Heute sehen wir: Das Durchhalten hat sich mehr als gelohnt. Unser großer Dank gilt allen, die Verantwortung übernommen und dazu beigetragen haben, diesen hochmodernen und am Tierwohl orientierten Standort zu verwirklichen“, erklärte Gantner.
Errichtet und betrieben wird der neue Standort von der ZÄMMA Schlacht- und Zerlege GmbH. Durch seine zentrale Lage mitten in Vorarlberg bietet er den Nutztierhaltenden kurze Wege zur Schlachtung und Zerlegung ihrer Tiere. Davon profitieren auch regionale Metzgereien sowie Konsumentinnen und Konsumenten, die bewusst Fleisch aus Vorarlberg kaufen. Die Verarbeitung im Land stärkt die regionale Fleischwertschöpfungskette – von der Tierhaltung über die Schlachtung und Zerlegung bis zur Vermarktung.
„Der Weg bis zur heutigen Eröffnung war anspruchsvoll. Wir haben um Lösungen gerungen und an diesem wichtigen Projekt festgehalten, weil es für unsere Landwirtschaft notwendig ist. Heute sehen wir: Das Durchhalten hat sich mehr als gelohnt. Unser großer Dank gilt allen, die Verantwortung übernommen und dazu beigetragen haben, diesen hochmodernen und am Tierwohl orientierten Standort zu verwirklichen“, erklärte Gantner.
Regionale Strukturen
Wie wichtig funktionierende regionale Verarbeitungsstrukturen sind, haben die Erfahrungen mit Tierseuchen und pandemiebedingten Einschränkungen gezeigt. Schlachtmöglichkeiten in Vorarlberg verringern die Abhängigkeit von Standorten außerhalb des Landes und erhalten Handlungsmöglichkeiten auch in schwierigen Situationen. Die Inbetriebnahme hat bereits begonnen. Vorgesehen ist die jährliche Schlachtung von rund 6.000 Nutztieren, darunter Kühe, Rinder, Kälber, Schweine etc. Das Land Vorarlberg unterstützt die Investitionen mit rund drei Millionen Euro und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Sicherung der regionalen Fleischverarbeitung und zur Stärkung der Wertschöpfung.
Wertschöpfung
Damit der neue Standort seine Wirkung entfalten kann, kommt es nun auch auf seine Nutzung und die Nachfrage nach regionalen Produkten an. „Die Moral entscheidet sich am Regal. Jetzt sind wir alle gefragt: unsere Nutztierhalter, indem sie den neuen Schlachthof nutzen, und wir als Konsumentinnen und Konsumenten, indem wir ganz bewusst zu Fleisch aus Vorarlberg greifen. So halten wir gemeinsam die Wertschöpfung im Land“, appellierte Landesrat Gantner. „Unsere Landwirtschaft braucht verlässliche Partner und eine Infrastruktur, auf die sie sich verlassen kann. Mit diesem Standort stärken wir die regionale Versorgung und geben unseren Nutztierhaltern eine langfristige Perspektive.“