Präzise düngen mit TerraZo
Ziel des Systems ist es, moderne Satellitendaten und wissenschaftlich erprobte Algorithmen so aufzubereiten, dass sie einfach und praxisnah im Betriebsalltag eingesetzt werden können.
Grundlage von TerraZo sind frei verfügbare Satellitendaten der Sentinel-2-Mission. Mithilfe sogenannter Vegetationsindizes – etwa dem NDVI – werden Unterschiede im Pflanzenbestand innerhalb eines Schlages sichtbar gemacht. Diese Informationen werden mit bereits ausgebrachten Stickstoffmengen sowie dem betrieblich geschätzten Ertragspotenzial kombiniert. Daraus berechnet TerraZo zonierte Applikationskarten und liefert konkrete Düngevorschläge. Die zugrundeliegenden Algorithmen basieren auf mehrjährigen Feldversuchen und werden laufend weiterentwickelt.
Ein besonderer Vorteil von TerraZo liegt in der niederschwelligen Anwendung. Die Applikationskarten können als Shapefile oder ISO-XML exportiert und in bestehende Terminals eingespielt werden. Alternativ steht ein integrierter Ausbringmodus zur Verfügung, bei dem die notwendige Düngemenge direkt am Smartphone oder Tablet angezeigt wird – unabhängig vom Gerät oder Betriebssystem. Damit kann vorhandene Technik genutzt werden, ohne dass zusätzliche Spezialhardware angeschafft werden muss.
Gerade in Zeiten steigender Betriebsmittelkosten und wachsender Anforderungen an Umwelt- und Ressourcenschutz gewinnt eine präzisere Bewirtschaftung an Bedeutung. Ergebnisse aus Versuchen der Innovation Farm zeigen, dass durch standortangepasste Düngung im Winterweizen im Durchschnitt rund 15 kg N pro Hektar (8,7 Prozent) eingespart werden konnten, bei gleichzeitigem mittlerem Ertragsvorteil von 280 kg pro Hektar. Damit wird deutlich, dass Effizienzsteigerung und Ertragssicherung kein Widerspruch sein müssen.
Grundlage von TerraZo sind frei verfügbare Satellitendaten der Sentinel-2-Mission. Mithilfe sogenannter Vegetationsindizes – etwa dem NDVI – werden Unterschiede im Pflanzenbestand innerhalb eines Schlages sichtbar gemacht. Diese Informationen werden mit bereits ausgebrachten Stickstoffmengen sowie dem betrieblich geschätzten Ertragspotenzial kombiniert. Daraus berechnet TerraZo zonierte Applikationskarten und liefert konkrete Düngevorschläge. Die zugrundeliegenden Algorithmen basieren auf mehrjährigen Feldversuchen und werden laufend weiterentwickelt.
Ein besonderer Vorteil von TerraZo liegt in der niederschwelligen Anwendung. Die Applikationskarten können als Shapefile oder ISO-XML exportiert und in bestehende Terminals eingespielt werden. Alternativ steht ein integrierter Ausbringmodus zur Verfügung, bei dem die notwendige Düngemenge direkt am Smartphone oder Tablet angezeigt wird – unabhängig vom Gerät oder Betriebssystem. Damit kann vorhandene Technik genutzt werden, ohne dass zusätzliche Spezialhardware angeschafft werden muss.
Gerade in Zeiten steigender Betriebsmittelkosten und wachsender Anforderungen an Umwelt- und Ressourcenschutz gewinnt eine präzisere Bewirtschaftung an Bedeutung. Ergebnisse aus Versuchen der Innovation Farm zeigen, dass durch standortangepasste Düngung im Winterweizen im Durchschnitt rund 15 kg N pro Hektar (8,7 Prozent) eingespart werden konnten, bei gleichzeitigem mittlerem Ertragsvorteil von 280 kg pro Hektar. Damit wird deutlich, dass Effizienzsteigerung und Ertragssicherung kein Widerspruch sein müssen.
Digitalisierung ersetzt kein Fachwissen
Digitalisierung ersetzt jedoch nicht das Fachwissen und die Erfahrung der Betriebsleiter/-innen. Systeme wie TerraZo sind als Entscheidungsunterstützung zu verstehen – sie helfen, Bestandesunterschiede sichtbar zu machen und Maßnahmen gezielter zu setzen.
Wie TerraZo konkret funktioniert, wie eine Applikationskarte erstellt wird und wie der Ausbringmodus in der Praxis angewendet werden kann, wird beim Feldtag am Samstag, 14. März, am BSBZ Hohenems vorgestellt. Am Nachmittag besteht im Rahmen einer praktischen Übung die Möglichkeit, selbst mit TerraZo zu arbeiten und das System direkt kennenzulernen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, digitale Werkzeuge im Ackerbau aus erster Hand zu erleben und sich ein eigenes Bild von den Möglichkeiten einer standortangepassten Düngung zu machen.
Wie TerraZo konkret funktioniert, wie eine Applikationskarte erstellt wird und wie der Ausbringmodus in der Praxis angewendet werden kann, wird beim Feldtag am Samstag, 14. März, am BSBZ Hohenems vorgestellt. Am Nachmittag besteht im Rahmen einer praktischen Übung die Möglichkeit, selbst mit TerraZo zu arbeiten und das System direkt kennenzulernen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, digitale Werkzeuge im Ackerbau aus erster Hand zu erleben und sich ein eigenes Bild von den Möglichkeiten einer standortangepassten Düngung zu machen.
Feldtag – Technische Innovationen für die Praxis
- Samstag, 14. März, 9 bis 16 Uhr, BSBZ Hohenems
- Anmeldung und weitere Infos beim LFI Vorarlberg: T 05574/400-191, E lfi@lk-vbg.at, I vbg.lfi.at