Plenterwald erhöht Biodiversität
Der Plenterwald ist die „eierlegende Wollmilchsau“ unter den Wäldern. Seine Zutaten: Schattentolerante und klimafitte Baumarten, angepasste Schalenwildbestände, präzise arbeitende Holzakkordanten und Förster, die ihn verstehen sowie Waldeigentümer/-innen,
die stabile, resiliente und gleichzeitig „schöne“ Wälder für sich und nachfolgende Generationen wollen. Dieser Waldtyp ist hochstabil, unglaublich resilient, super produktiv, ein guter CO2-Speicher und mit diesen Eigenschaften ein perfekter Schutzwald! Das meinen wir mit der „eierlegenden Wollmilchsau“.
die stabile, resiliente und gleichzeitig „schöne“ Wälder für sich und nachfolgende Generationen wollen. Dieser Waldtyp ist hochstabil, unglaublich resilient, super produktiv, ein guter CO2-Speicher und mit diesen Eigenschaften ein perfekter Schutzwald! Das meinen wir mit der „eierlegenden Wollmilchsau“.
Was ist ein Plenterwald?
Das ist ein Mischwald mit in unseren Breiten hauptsächlich Fichte, Tanne und Buche, auf kleinster Fläche in allen Lebensaltersphasen des Waldes, also der Verjüngung, der Mittel- und der Baumschicht gestuft. Diese Strukturen sind nicht nur urwaldähnlich und „schön“, sondern bieten viele Vorteile in der Waldbewirtschaftung. In einem Urwald würde die Plenterphase nur einen relativ kleinen Zeitabschnitt in einer mehrhundertjährigen Entwicklung darstellen. Mit einer laufenden kleinflächigen Nutzung wird die Urwald-Plenterphase dauerhaft erhalten. Und das Geniale dabei: Es wird auf eine natürliche Verjüngung gesetzt. Die Kosten, die sonst für eine künstliche Waldverjüngung und die damit verbundenen Pflegemaßnahmen aufgewendet werden müssen, fallen weg.
Zentrale Voraussetzung ist eine gute Forststraßen-Erschließung, dass die Nutzung der starken Bäume wirtschaftlich und ohne große Schäden am verbleibenden Bestand durchgeführt werden kann. Einerseits sind intakte Plenterwälder wildökologisch sehr attraktive Lebensräume, andererseits dürfen die Wildbestände aber nicht zu hoch sein, weil sonst die verbissempfindliche und für den Plenterwald wichtige Baumart Weißtanne ausfällt.
Zentrale Voraussetzung ist eine gute Forststraßen-Erschließung, dass die Nutzung der starken Bäume wirtschaftlich und ohne große Schäden am verbleibenden Bestand durchgeführt werden kann. Einerseits sind intakte Plenterwälder wildökologisch sehr attraktive Lebensräume, andererseits dürfen die Wildbestände aber nicht zu hoch sein, weil sonst die verbissempfindliche und für den Plenterwald wichtige Baumart Weißtanne ausfällt.
Stabilität, Resilienz und Biodiversität
Mit Holznutzungen kommt Licht in die Waldbestände hinein. Die Widerstandskraft und die Stabilität der Bestände wird erhalten und verbessert. Und wenn Extremereignisse trotzdem Schäden verursachen, können sich diese Waldsysteme dann schneller wieder erholen und die notwendige Schutzleistung bieten (=resiliente Waldsysteme). Förderanreize für eine aktive Waldbewirtschaftung schonen langfristig unsere angespannten Budgets. Extrem hohe Schäden inklusive mögliche Personenschäden können vermieden bzw. verringert werden.
Zusätzlich ergibt sich ein besonders willkommener Nebeneffekt: Die Biodiversität wird erhöht! Das ist für viele erstaunlich, wo es doch oft umgekehrt angenommen wird. Nicht in unbewirtschafteten, sondern in naturnah bewirtschafteten Wäldern ist die Biodiversität höher! Mit den Holznutzungen wird die Struktur im Wald erhöht, Licht kommt hinein und es werden unzählige verschiedene Kleinlebensräume für eine große Anzahl von Tieren und Pflanzen geschaffen. Wissenschaftliche Studien bestätigen das.
Zusätzlich ergibt sich ein besonders willkommener Nebeneffekt: Die Biodiversität wird erhöht! Das ist für viele erstaunlich, wo es doch oft umgekehrt angenommen wird. Nicht in unbewirtschafteten, sondern in naturnah bewirtschafteten Wäldern ist die Biodiversität höher! Mit den Holznutzungen wird die Struktur im Wald erhöht, Licht kommt hinein und es werden unzählige verschiedene Kleinlebensräume für eine große Anzahl von Tieren und Pflanzen geschaffen. Wissenschaftliche Studien bestätigen das.
Förderanreize für Waldbesitzer/-innen
Für die Plenterwaldbewirtschaftung gibt es für Waldbesitzer/-innen kleine Förderanreize in der Höhe von 4,80 bis 6,40 Euro pro Festmeter genutztem Holz. Weitere Infos erhalten Sie bei der/dem zuständigen Waldaufseher/-in in Ihrer Region.
Kurs für alle Waldbesitzer/-innen und Interessierte
Freitag, 10. April, 13 bis 17 Uhr: Kurs zur Plenterwaldbewirtschaftung in Langen bei Bregenz
Anmeldung: LFI Vorarlberg, I vbg.lfi.at, E lfi@lk-vbg.at, T 05574/400-191
Anmeldung: LFI Vorarlberg, I vbg.lfi.at, E lfi@lk-vbg.at, T 05574/400-191