Neophyten in der biologischen Landwirtschaft: Samtpappel
Im 18. Jahrhundert wurde sie in Teilen Europas als Faserpflanze eingeführt, konnte sich jedoch nicht durchsetzen, wobei sie in China nach wie vor angebaut wird. Verbreitet wurde sie durch verunreinigtes Saatgut und verunreinigte Futtermittel. Saatgut der Samtpappel kann auch immer noch für Hausgärten erworben werden, was eine weitere Verbreitung durch Samen durch die nicht sachgerechte Entsorgung von Pflanzenresten garantiert.
Die Samtpappel ist eine einjährige, krautige Pflanze, die eine Höhe von 1 - 2 m erreicht. Eine Pflanze kann bis zu 200 Samen produzieren, die im Boden mehrere Jahrzehnte keimfähig bleiben. Die Blätter der Pflanze sind herzförmig und samtig behaart, die Blüten sind gelb. Die Samtpappel bevorzugt lehmige Böden, und hat hohe Wärmeansprüche, daher ist sie bisher kaum in höheren Lagen zu finden. Wegen ihres harten, faserigen Stängels kommt es immer wieder zu Problemen bei der Ernte.
Der Vermeidung der Einschleppung von Samen über Maschinen und Erntegeräte muss als vorbeugende Maßnahme größte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ebenso muss auf verunreinigtes (Nachbau)Saatgut geachtet werden. Hat man Pflanzen auf den Flächen entdeckt, sollte ein Aussamen unter allen Umständen verhindert werden. Einzelpflanzen müssen ausgerissen und von den Flächen verbracht werden, um eine Notreife der Samen zu verhindern. Ist schon ein stärkerer Befall vorhanden, müssen die Pflanzen vor der Samenreife abgemäht und von der Fläche verbracht werden. Große Probleme verursacht sie vor allem in Zuckerrüben, Sonnenblumen, Soja und Gemüse. Da die Samen in mehreren Wellen auflaufen, ist eine intensive Beobachtung der befallenen Flächen notwendig. Auch die Konkurrenz um Wasser, Nährstoffe und Licht mit den Kulturpflanzen macht die Samtpappel sehr problematisch.
Der Vermeidung der Einschleppung von Samen über Maschinen und Erntegeräte muss als vorbeugende Maßnahme größte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ebenso muss auf verunreinigtes (Nachbau)Saatgut geachtet werden. Hat man Pflanzen auf den Flächen entdeckt, sollte ein Aussamen unter allen Umständen verhindert werden. Einzelpflanzen müssen ausgerissen und von den Flächen verbracht werden, um eine Notreife der Samen zu verhindern. Ist schon ein stärkerer Befall vorhanden, müssen die Pflanzen vor der Samenreife abgemäht und von der Fläche verbracht werden. Große Probleme verursacht sie vor allem in Zuckerrüben, Sonnenblumen, Soja und Gemüse. Da die Samen in mehreren Wellen auflaufen, ist eine intensive Beobachtung der befallenen Flächen notwendig. Auch die Konkurrenz um Wasser, Nährstoffe und Licht mit den Kulturpflanzen macht die Samtpappel sehr problematisch.
Wichtigste Bekämpfungsmaßnahmen
- Bestandeskontrolle
- frühzeitiges Reagieren ist bei dieser Pflanze außerordentlich wichtig
- Vorbeugung: Einschleppung über Maschinen und verunreinigtes Saatgut verhindern
- Verhindern des Aussamens der Pflanzen
- Einzelpflanzen ausreißen und entsorgen
- bei stärkerem Befall sollten die Pflanzen vor der Samenreife tief abgemäht werden