Herbizideinsatz Wintergetreide
Sehr viele Getreideherbizide sind nur bis zum Ende der Bestockung oder bis zum Beginn des Schossens zugelassen. Für viele Herbizide schließen sich die Einsatzfenster in den nächsten Tagen. Aufgrund eines noch relativ geringen Unkrautaufkommens und einer unterdurchschnittlichen Entwicklung bei gleichzeitig kühler Witterung wurde zum Teil beim Weizen mit dem Herbizideinsatz noch zugewartet. Die aktuell mildere Witterung gepaart mit deutlich höheren Nachttemperaturen sollte für einen baldigen Abschluss noch ausstehender Maßnahmen genutzt werden.
Das knappe Einsatzfenster gilt hauptsächlich für sulfonylharnstoffhältige Herbizide und hier im speziellen für gräserwirksame Sulfonylharnstoff-Produkte. Zum einen zeigen verspätete Einsätze oft schlechtere Wirksamkeiten und zum anderen auch schlechtere Pflanzenverträglichkeit. Der Blick auf Getreideherbizidauflistungen in den Beratungsbroschüren zeigt, dass die Mehrheit der Produkte über den Wirkmechanismus 2 (vormals B) verfügen und somit genau zu dieser Gruppe gehören. Über das größte Einsatzzeitfenster bei gräserwirksamen Getreideherbiziden verfügt Axial 50 mit einer Zulassung bis EC 39 (Fahnenblatt voll entwickelt). Aus Gründen der Verträglichkeit und Wirksamkeit sind nach Möglichkeit auch hier die früheren Einsatzzeitpunkte jedenfalls vorzuziehen.
Produkte mit einem weiteren Einsatzfenster gegen Unkräuter sind wuchsstoffhältige Produkte wie Ariane C, Croupier OD, Dicopur M, Omnera LQM, Pixxaro EC, Tomigan XL oder Zypar. Diese verfügen über den alternativen Wirkmechanismus 4 (vormals O), der eine willkommene Abwechslung in das Resistenzmanagement bringen kann. Die wärmeren Nachttemperaturen (mind. 8 °C) und allgemein wüchsige Bedingungen machen in vielen Regionen den Einsatz solcher Produkte in den nächsten Tagen möglich. Pixxaro EC und auch Zypar haben unter den Produkten mit Wuchsstoffcharakter eine Sonderstellung, da sie auch mit tieferen Nachttemperaturen zurechtkommen.
Auch Express SX, Pointer Plus oder Saracen Max aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe haben Zulassungen für spätere Einsätze.
Das knappe Einsatzfenster gilt hauptsächlich für sulfonylharnstoffhältige Herbizide und hier im speziellen für gräserwirksame Sulfonylharnstoff-Produkte. Zum einen zeigen verspätete Einsätze oft schlechtere Wirksamkeiten und zum anderen auch schlechtere Pflanzenverträglichkeit. Der Blick auf Getreideherbizidauflistungen in den Beratungsbroschüren zeigt, dass die Mehrheit der Produkte über den Wirkmechanismus 2 (vormals B) verfügen und somit genau zu dieser Gruppe gehören. Über das größte Einsatzzeitfenster bei gräserwirksamen Getreideherbiziden verfügt Axial 50 mit einer Zulassung bis EC 39 (Fahnenblatt voll entwickelt). Aus Gründen der Verträglichkeit und Wirksamkeit sind nach Möglichkeit auch hier die früheren Einsatzzeitpunkte jedenfalls vorzuziehen.
Produkte mit einem weiteren Einsatzfenster gegen Unkräuter sind wuchsstoffhältige Produkte wie Ariane C, Croupier OD, Dicopur M, Omnera LQM, Pixxaro EC, Tomigan XL oder Zypar. Diese verfügen über den alternativen Wirkmechanismus 4 (vormals O), der eine willkommene Abwechslung in das Resistenzmanagement bringen kann. Die wärmeren Nachttemperaturen (mind. 8 °C) und allgemein wüchsige Bedingungen machen in vielen Regionen den Einsatz solcher Produkte in den nächsten Tagen möglich. Pixxaro EC und auch Zypar haben unter den Produkten mit Wuchsstoffcharakter eine Sonderstellung, da sie auch mit tieferen Nachttemperaturen zurechtkommen.
Auch Express SX, Pointer Plus oder Saracen Max aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe haben Zulassungen für spätere Einsätze.