Digitalisierung mit Augenmaß
Die Digitalisierung macht auch vor der Landwirtschaft in Vorarlberg nicht halt. Neue technische Lösungen, digitale Werkzeuge und automatisierte Systeme halten zunehmend Einzug in Ställe, auf Felder und in die Betriebsführung. Während manche Betriebe bereits stark auf digitale Unterstützung setzen, begegnen viele Bäuerinnen und Bauern dem Thema mit einer gesunden Portion Skepsis. Denn nicht jede technische Neuerung passt automatisch zu den Strukturen der Vorarlberger Landwirtschaft.
Gerade in einem Bundesland mit kleinstrukturierter Landwirtschaft, vielen Grünlandbetrieben sowie Berg- und Familienbetrieben stellt sich die zentrale Frage: Bringt Digitalisierung im Alltag wirklich eine Erleichterung oder schafft sie neue Abhängigkeiten und zusätzlichen Aufwand? Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht.
Klar ist jedoch: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie ist nur dann sinnvoll, wenn sie konkret Arbeit abnimmt, Entscheidungen erleichtert und zur jeweiligen Betriebssituation passt. Oft wird Digitalisierung mit großen Investitionen, komplexen Systemen oder vollautomatisierten Ställen gleichgesetzt. Doch diese Sicht greift zu kurz. Zwischen Melkroboter und Zettelwirtschaft gibt es zahlreiche Zwischenstufen. Für manche Betriebe kann ein automatisiertes System tatsächlich eine große Entlastung darstellen, etwa bei Arbeitszeit, Tierbeobachtung oder Dokumentation. Für andere wiederum reichen einfache digitale Anwendungen zur Erfassung von Tierdaten, zur Flächenübersicht oder zur besseren Planung von Arbeitsabläufen.
Gerade in einem Bundesland mit kleinstrukturierter Landwirtschaft, vielen Grünlandbetrieben sowie Berg- und Familienbetrieben stellt sich die zentrale Frage: Bringt Digitalisierung im Alltag wirklich eine Erleichterung oder schafft sie neue Abhängigkeiten und zusätzlichen Aufwand? Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht.
Klar ist jedoch: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie ist nur dann sinnvoll, wenn sie konkret Arbeit abnimmt, Entscheidungen erleichtert und zur jeweiligen Betriebssituation passt. Oft wird Digitalisierung mit großen Investitionen, komplexen Systemen oder vollautomatisierten Ställen gleichgesetzt. Doch diese Sicht greift zu kurz. Zwischen Melkroboter und Zettelwirtschaft gibt es zahlreiche Zwischenstufen. Für manche Betriebe kann ein automatisiertes System tatsächlich eine große Entlastung darstellen, etwa bei Arbeitszeit, Tierbeobachtung oder Dokumentation. Für andere wiederum reichen einfache digitale Anwendungen zur Erfassung von Tierdaten, zur Flächenübersicht oder zur besseren Planung von Arbeitsabläufen.
Maßvoll digital
Gerade im Stall bietet die Digitalisierung Chancen, wenn sie richtig eingesetzt wird. Sensoren, Auswertungen und digitale Übersichten können helfen, Tiergesundheit frühzeitig zu erkennen und fundiertere Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig zeigt die Praxis: Daten allein bringen keinen Erfolg. Entscheidend ist, wie Informationen ausgewählt, interpretiert und im Alltag genutzt werden. Eine unübersichtliche Datenflut kann schnell mehr belasten als nützen.
Auch in der Grünlandwirtschaft und im Ackerbau entwickelt sich die Technik rasant weiter. Automatische Verfahren zur Unkrautbekämpfung, teilautonome Arbeitsgeräte oder digitale Hilfsmittel zur Einschätzung des Ertragspotenzials von Flächen eröffnen neue Möglichkeiten. Besonders beim gezielten Einsatz von Mineral- und Wirtschaftsdüngern kann Digitalisierung dazu beitragen, Betriebsmittel zu sparen, Ressourcen effizienter zu nutzen und gleichzeitig Ertrag und Qualität zu sichern. Viele dieser Lösungen sind heute bereits nachrüstbar und müssen nicht zwingend mit großen Neuanschaffungen einhergehen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage der Wirtschaftlichkeit. Nicht jede Innovation rechnet sich für jeden Betrieb. Umso wichtiger ist es, genau hinzuschauen:
Auch in der Grünlandwirtschaft und im Ackerbau entwickelt sich die Technik rasant weiter. Automatische Verfahren zur Unkrautbekämpfung, teilautonome Arbeitsgeräte oder digitale Hilfsmittel zur Einschätzung des Ertragspotenzials von Flächen eröffnen neue Möglichkeiten. Besonders beim gezielten Einsatz von Mineral- und Wirtschaftsdüngern kann Digitalisierung dazu beitragen, Betriebsmittel zu sparen, Ressourcen effizienter zu nutzen und gleichzeitig Ertrag und Qualität zu sichern. Viele dieser Lösungen sind heute bereits nachrüstbar und müssen nicht zwingend mit großen Neuanschaffungen einhergehen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage der Wirtschaftlichkeit. Nicht jede Innovation rechnet sich für jeden Betrieb. Umso wichtiger ist es, genau hinzuschauen:
- Was bringt mir einen echten Mehrwert?
- Was passt zu meiner Betriebsgröße, zu meiner Arbeitsorganisation und zu meinen Zielen?
- Und worauf kann ich bewusst verzichten?
Praxisnahe Diskussion
Um genau diese Fragen offen und praxisnah zu diskutieren, findet am Samstag, 14. März, am BSBZ Hohenems der Feldtag „Technische Innovationen für die Praxis“ statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Innovation Farm in Zusammenarbeit mit der LK Vorarlberg, dem LFI Vorarlberg sowie dem BSBZ Hohenems.
Am Vormittag stehen Fachvorträge zu aktuellen Entwicklungen der digitalen Landwirtschaft auf dem Programm. Behandelt werden unter anderem die Frage der strukturellen Passung digitaler Lösungen zu bestehenden Betrieben, Digitalisierung in der Innenwirtschaft mit Sensorik und Automatisierung im Stall sowie Innovationen in der Grünlandbewirtschaftung. Dazu zählen Systeme zur automatischen Erkennung und Bekämpfung von Ampferpflanzen ebenso wie moderne Ansätze in der Mähtechnik. Ergänzend wird dargestellt, wie sich Mineral- und Wirtschaftsdünger mithilfe von Satellitendaten, Sensorik und Applikationskarten gezielter und effizienter einsetzen lassen.
Am Nachmittag folgt ein Stationsbetrieb, bei dem verschiedene technische Lösungen vorgestellt und erläutert werden. Präsentiert werden unter anderem der RumboJet zur gezielten Ampferbekämpfung, das Anbaugerät MMexit zur bodenschonenden Bekämpfung von Engerlingen sowie ein kameragestützter Hackroboter zur mechanischen Beikrautregulierung. Zusätzlich zeigt der Maschinenring Vorarlberg eine Auswahl aktueller Maschinen und technischer Entwicklungen aus der Grünland- und Außenwirtschaft. Weiters präsentieren zahlreiche Unternehmen aus der Innenwirtschaft ihre Innovationen im Bereich Stalltechnik, Automatisierung und digitale Unterstützungssysteme für den Betriebsalltag.
Ziel der Veranstaltung ist es, Digitalisierung greifbar zu machen und realistisch einzuordnen.
Am Vormittag stehen Fachvorträge zu aktuellen Entwicklungen der digitalen Landwirtschaft auf dem Programm. Behandelt werden unter anderem die Frage der strukturellen Passung digitaler Lösungen zu bestehenden Betrieben, Digitalisierung in der Innenwirtschaft mit Sensorik und Automatisierung im Stall sowie Innovationen in der Grünlandbewirtschaftung. Dazu zählen Systeme zur automatischen Erkennung und Bekämpfung von Ampferpflanzen ebenso wie moderne Ansätze in der Mähtechnik. Ergänzend wird dargestellt, wie sich Mineral- und Wirtschaftsdünger mithilfe von Satellitendaten, Sensorik und Applikationskarten gezielter und effizienter einsetzen lassen.
Am Nachmittag folgt ein Stationsbetrieb, bei dem verschiedene technische Lösungen vorgestellt und erläutert werden. Präsentiert werden unter anderem der RumboJet zur gezielten Ampferbekämpfung, das Anbaugerät MMexit zur bodenschonenden Bekämpfung von Engerlingen sowie ein kameragestützter Hackroboter zur mechanischen Beikrautregulierung. Zusätzlich zeigt der Maschinenring Vorarlberg eine Auswahl aktueller Maschinen und technischer Entwicklungen aus der Grünland- und Außenwirtschaft. Weiters präsentieren zahlreiche Unternehmen aus der Innenwirtschaft ihre Innovationen im Bereich Stalltechnik, Automatisierung und digitale Unterstützungssysteme für den Betriebsalltag.
Ziel der Veranstaltung ist es, Digitalisierung greifbar zu machen und realistisch einzuordnen.
Feldtag 2026
- Samstag, 14. März, 9 bis 16 Uhr, BSBZ Hohenems
- Anmeldung und weitere Informationen beim LFI Vorarlberg: T 05574/400-191, E lfi@lk-vbg.at,
I vbg.lfi.at/kurs/5031