Arbeiten in der Landwirtschaft: zwischen Beruf und Berufung
Klimawandel, nachhaltige Ressourcennutzung, Erhalt der Biodiversität, sichere Lebensmittelversorgung und Pflege der Kulturlandschaft prägen das Arbeiten in der Land- und Forstwirtschaft. Umso wichtiger ist es, junge Menschen für die vielfältigen Berufe in der Land- und Forstwirtschaft zu begeistern und sie als zukünftige Fachkräfte zu gewinnen. Gerade Jugendliche, die vor der Entscheidung über ihren beruflichen Weg stehen und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sollten die Möglichkeit bekommen, die Branche aktiv kennenzulernen und mitzugestalten.
Am besten gelingt das mittendrin, durch authentische Einblicke in die unterschiedlichen Tätigkeiten und Berufsfelder.
Im Rahmen eines Pflichtschnupperpraktikums durfte der 14-jährige Korbinian Achberger aus dem Allgäu eine Woche lang verschiedene Bereiche der Landwirtschaftskammer kennenlernen. Dabei war er nicht nur in den Büros der Kammer in Bregenz unterwegs, sondern erhielt auch Einblicke in das Milchlabor, die Tierzuchtberatung, die Arbeit vor Ort auf landwirtschaftlichen Betrieben und die Planung von Stallgebäuden.
Korbinian selbst ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Scheidegg aufgewachsen und weiß daher schon heute, dass sein beruflicher Weg in Richtung Landwirtschaft führen soll. Umso spannender war es für ihn, die vielfältigen Aufgaben, Berufsbilder und Entwicklungsmöglichkeiten direkt bei uns in der Landwirtschaftskammer kennenzulernen.
Wie abwechslungsreich seine Praktikumswoche war und welche besonderen Eindrücke er dabei gesammelt hat, schildert Korbinian im unten stehenden persönlichen Bericht, der Teil seiner zu erledigenden Aufgaben war.
Am besten gelingt das mittendrin, durch authentische Einblicke in die unterschiedlichen Tätigkeiten und Berufsfelder.
Im Rahmen eines Pflichtschnupperpraktikums durfte der 14-jährige Korbinian Achberger aus dem Allgäu eine Woche lang verschiedene Bereiche der Landwirtschaftskammer kennenlernen. Dabei war er nicht nur in den Büros der Kammer in Bregenz unterwegs, sondern erhielt auch Einblicke in das Milchlabor, die Tierzuchtberatung, die Arbeit vor Ort auf landwirtschaftlichen Betrieben und die Planung von Stallgebäuden.
Korbinian selbst ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Scheidegg aufgewachsen und weiß daher schon heute, dass sein beruflicher Weg in Richtung Landwirtschaft führen soll. Umso spannender war es für ihn, die vielfältigen Aufgaben, Berufsbilder und Entwicklungsmöglichkeiten direkt bei uns in der Landwirtschaftskammer kennenzulernen.
Wie abwechslungsreich seine Praktikumswoche war und welche besonderen Eindrücke er dabei gesammelt hat, schildert Korbinian im unten stehenden persönlichen Bericht, der Teil seiner zu erledigenden Aufgaben war.
Einblicke in Berufswelt
Wie Korbinians Beispiel zeigt, lässt es sich sehr gut in der Praxis herausfinden, welcher Beruf zu einem passt – und manchmal beginnt der eigene berufliche Weg genau mit solchen kurzen Einblicken in die Berufswelt.
Eine wichtige erste Anlaufstelle für alle, die sich über Lehr- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Land- und Forstwirtschaft informieren möchten, ist die Lehrlings- und Fachausbildungstelle (LFA) in der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Hier finden Jugendliche und ihre Familien Informationen zu Lehrberufen, Ausbildungsmöglichkeiten und weiteren Bildungswegen. In Vorarlberger Betrieben wird in folgenden Lehrberufen ausgebildet: Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau, Molkerei- und Käsereiwirtschaft sowie Pferdewirtschaft, Feldgemüsebau, Obstbau, Fischereiwirtschaft und – neu – Berufsjagdwirtschaft. Wer also wissen möchte, welche Lehre zur eigenen Vorstellung von Land- und Forstwirtschaft passt und welche Möglichkeiten sich danach eröffnen, findet beim LFA kompetente Ansprechpersonen und Orientierung für die nächsten Schritte.
Eine wichtige erste Anlaufstelle für alle, die sich über Lehr- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Land- und Forstwirtschaft informieren möchten, ist die Lehrlings- und Fachausbildungstelle (LFA) in der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Hier finden Jugendliche und ihre Familien Informationen zu Lehrberufen, Ausbildungsmöglichkeiten und weiteren Bildungswegen. In Vorarlberger Betrieben wird in folgenden Lehrberufen ausgebildet: Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau, Molkerei- und Käsereiwirtschaft sowie Pferdewirtschaft, Feldgemüsebau, Obstbau, Fischereiwirtschaft und – neu – Berufsjagdwirtschaft. Wer also wissen möchte, welche Lehre zur eigenen Vorstellung von Land- und Forstwirtschaft passt und welche Möglichkeiten sich danach eröffnen, findet beim LFA kompetente Ansprechpersonen und Orientierung für die nächsten Schritte.
Bericht von Korbinian
Am ersten Tag meiner Praktikumswoche bei der Landwirtschaftskammer Vorarlberg bekam ich eine Einführung in den Auftrag, die Struktur und die Aufgabengebiete der Kammer. Anschließend durfte ich im Labor Ländle Analytik in Dornbirn deren Arbeit kennenlernen. Danach ging es zurück nach Bregenz,
wo ich selbständig Aufgaben für die Direktion erledigen durfte.
Im Außendienst
Am zweiten Tag war ich gemeinsam mit Mitarbeiter Florian Bereuter unterwegs und holte Milchproben von verschiedenen Bauernhöfen ab. Anschließend besuchte ich mit dem Bereichsleiter für Tierzucht Simon Mangard den neu eröffneten Schlachthof in Feldkirch und bekam Einblicke in die Schorenhalle und das Qplus-Kuh-Programm.
Tags darauf fuhr ich mit dem Hofberater Benedikt Berger zu mehreren Höfen. Dort nahmen wir Silage- und Milchproben und ich durfte Teil der Beratungsgespräche sein.
Die Zahnräder greifen ineinander
Doch kein Außendienst ohne Büroalltag: Der nächste Tag wurde durch verschiedene Tätigkeiten im Büro bestimmt. Von der Büroassistenz über die Sachbearbeitung und Buchhaltung bis hin zu Tätigkeiten in der Lehrlingsausbildungsstelle konnte ich erleben, wie die Zahnräder hinter den Kulissen ineinandergreifen.
Am Nachmittag durfte ich in der Bauplanung mit Michael Schuler bei der Planung einer Erweiterung eines Milchviehstalls zusehen. Dabei waren für mich die Kernfragen: Wie werden Pläne und 3D-Modelle erstellt, was braucht es dafür und könnte ich mir auch den Beruf des Bauzeichners vorstellen?
Meine Praktikumswoche war sehr abwechslungsreich und lehrreich. Durch die unterschiedlichen Bereiche bekam ich einen guten Einblick in die Arbeit der Landwirtschaftskammer Vorarlberg und konnte viele neue Erfahrungen sammeln.
Jetzt, nach Schulschluss, verbringe ich den Sommer auf der Untere Lauchalpe am Fuße des wunderschönen Hochgrates – darauf freue ich mich schon sehr!
wo ich selbständig Aufgaben für die Direktion erledigen durfte.
Im Außendienst
Am zweiten Tag war ich gemeinsam mit Mitarbeiter Florian Bereuter unterwegs und holte Milchproben von verschiedenen Bauernhöfen ab. Anschließend besuchte ich mit dem Bereichsleiter für Tierzucht Simon Mangard den neu eröffneten Schlachthof in Feldkirch und bekam Einblicke in die Schorenhalle und das Qplus-Kuh-Programm.
Tags darauf fuhr ich mit dem Hofberater Benedikt Berger zu mehreren Höfen. Dort nahmen wir Silage- und Milchproben und ich durfte Teil der Beratungsgespräche sein.
Die Zahnräder greifen ineinander
Doch kein Außendienst ohne Büroalltag: Der nächste Tag wurde durch verschiedene Tätigkeiten im Büro bestimmt. Von der Büroassistenz über die Sachbearbeitung und Buchhaltung bis hin zu Tätigkeiten in der Lehrlingsausbildungsstelle konnte ich erleben, wie die Zahnräder hinter den Kulissen ineinandergreifen.
Am Nachmittag durfte ich in der Bauplanung mit Michael Schuler bei der Planung einer Erweiterung eines Milchviehstalls zusehen. Dabei waren für mich die Kernfragen: Wie werden Pläne und 3D-Modelle erstellt, was braucht es dafür und könnte ich mir auch den Beruf des Bauzeichners vorstellen?
Meine Praktikumswoche war sehr abwechslungsreich und lehrreich. Durch die unterschiedlichen Bereiche bekam ich einen guten Einblick in die Arbeit der Landwirtschaftskammer Vorarlberg und konnte viele neue Erfahrungen sammeln.
Jetzt, nach Schulschluss, verbringe ich den Sommer auf der Untere Lauchalpe am Fuße des wunderschönen Hochgrates – darauf freue ich mich schon sehr!