Alpwanderung zur Alpe Gamperdona
Mit rund 8.200 Hektar Gesamtfläche ist die Agrargemeinschaft Nenzing die flächenmäßig größte Agrargemeinschaft Vorarlbergs. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Alpwirtschaft ein. Die bekannteste ihrer Alpen ist die Sennalpe Gamperdona, auf der heuer 144 Milchkühe gesömmert werden. Gesamt werden auf den Alpen der Agrargemeinschaft Nenzing fast 1.000 Tiere gealpt. Eine Besonderheit des Nenzinger Himmels sind auch die rund 200 Hütten im Talboden. Alpwirtschaft, Wald, Jagd, Naturschutz und Freizeitnutzung treffen hier auf engem Raum unmittelbar aufeinander. Obmann Johannes Maier begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und gab einen Einblick in die Aufgaben und die Organisation der Agrargemeinschaft. Josef Türtscher als Obmann des Alpwirtschaftsvereins konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Durch den Tag führte Geschäftsführer DI Siegbert Terzer, der den Alpwandertag gemeinsam mit Talschaftsvertreter Martin Meyer maßgeblich organisiert hatte und die einzelnen Stationen fachkundig moderierte. Im Mittelpunkt des Wandertages stand anschließend die Bewirtschaftung der Alpe Gamperdona.
Konsequentes Weidemanagement
Vor knapp 30 Jahren wurde mit dem Bau des Melkstandes und der Erneuerung der Sennerei der Grundstein für das heutige besondere Weidemanagement gelegt. Die natürlichen Voraussetzungen des vergleichsweise flachen Talbodens können dadurch optimal für eine konsequente Alpwirtschaft genutzt werden. Die Weideflächen sind in zahlreiche Koppeln unterteilt, deren Nutzung nach einem detaillierten Weideplan erfolgt. Nach der Beweidung werden die Flächen gemulcht und mit der aufgrund der Tag- und Nachtweide nur begrenzt anfallenden Gülle gedüngt.
Trotz der herausfordernden Trockenheit im heurigen Alpsommer ist es Magdalena und Alexander Gstöhl mit Kindern und Helfern in ihrem ersten Jahr als Hirten eindrücklich gelungen, gegen Ende des Sommers gut gepflegte Alpweiden und gut ernährte Kühe zu präsentieren.
An weiteren Stationen erhielten die Besucher Einblicke in den Melkstand und die Sennerei und konnten den Weg der Milch bis zum fertigen Gamperdona Alpkäse verfolgen. Beim Molketurm wurde gezeigt, wie die bei der Käseherstellung anfallende Molke auf der Alpe verwertet wird.
Trotz der herausfordernden Trockenheit im heurigen Alpsommer ist es Magdalena und Alexander Gstöhl mit Kindern und Helfern in ihrem ersten Jahr als Hirten eindrücklich gelungen, gegen Ende des Sommers gut gepflegte Alpweiden und gut ernährte Kühe zu präsentieren.
An weiteren Stationen erhielten die Besucher Einblicke in den Melkstand und die Sennerei und konnten den Weg der Milch bis zum fertigen Gamperdona Alpkäse verfolgen. Beim Molketurm wurde gezeigt, wie die bei der Käseherstellung anfallende Molke auf der Alpe verwertet wird.
Alpwirtschaft braucht ein Miteinander
Im „Alpkino“ vermittelte Altobmann Hannes Albrecht mit einem Film weitere Eindrücke vom Leben und Arbeiten im Nenzinger Himmel.
Zum Abschluss weitete Geschäftsführer DI Siegbert Terzer den Blick auf das Zusammenspiel von Alpwirtschaft, Wald und Jagd. Ein funktionierendes Miteinander erfordert auch einen an den Lebensraum angepassten Wildbestand. Dazu war vor Jahren auch eine Reduktion des Rotwildbestandes notwendig. Gerade die Agrar Nenzing zeigt, wie wichtig ein ehrliches Miteinander der unterschiedlichen Interessen für die nachhaltige Bewirtschaftung dieses besonderen Lebens- und Wirtschaftsraumes ist.
Ein besonderer Dank gilt Senn Thomas Helbock und Jacqueline und dem gesamten Alpteam. Mit hervorragender Verpflegung und herzlicher Gastfreundschaft sorgten sie dafür, dass die fast 300 Besucherinnen und Besucher nicht nur viel Interessantes über die Alpwirtschaft erfahren, sondern auch einen wunderschönen Tag im Nenzinger Himmel verbringen konnten.
Zum Abschluss weitete Geschäftsführer DI Siegbert Terzer den Blick auf das Zusammenspiel von Alpwirtschaft, Wald und Jagd. Ein funktionierendes Miteinander erfordert auch einen an den Lebensraum angepassten Wildbestand. Dazu war vor Jahren auch eine Reduktion des Rotwildbestandes notwendig. Gerade die Agrar Nenzing zeigt, wie wichtig ein ehrliches Miteinander der unterschiedlichen Interessen für die nachhaltige Bewirtschaftung dieses besonderen Lebens- und Wirtschaftsraumes ist.
Ein besonderer Dank gilt Senn Thomas Helbock und Jacqueline und dem gesamten Alpteam. Mit hervorragender Verpflegung und herzlicher Gastfreundschaft sorgten sie dafür, dass die fast 300 Besucherinnen und Besucher nicht nur viel Interessantes über die Alpwirtschaft erfahren, sondern auch einen wunderschönen Tag im Nenzinger Himmel verbringen konnten.