Weizenwarndienst – Ergebnisse der ersten Bonitur
Der Krankheitsdruck im Getreide ist insgesamt derzeit noch sehr gering. Dies könnte man damit erklären, dass es im Herbst kaum Infektionsereignisse gab, die Vegetation über den Winter ruhte und der bisherige Witterungsverlauf im Frühjahr sehr trocken war.
Aktuelle Prognosen für die wichtigsten Getreidekrankheiten können unter www.warndienst.at abgerufen werden. Ein Blick auf die Historie der Prognosen in diesem Frühjahr zeigt, dass es bisher kaum Infektionen für Blattkrankheiten im Getreide gab.
Aktuelle Prognosen für die wichtigsten Getreidekrankheiten können unter www.warndienst.at abgerufen werden. Ein Blick auf die Historie der Prognosen in diesem Frühjahr zeigt, dass es bisher kaum Infektionen für Blattkrankheiten im Getreide gab.
Es wurde in Niederösterreich ausschließlich die Krankheit Mehltau (erstes Bild) festgestellt. Die Schadschwelle wurde jedoch nur auf einem Standort überschritten.
Rostkrankheiten (zweites Bild) wurden keine festgestellt, wie bekannt können Einzelschläge von diesem allgemeinen Trend durchaus abweichen, weshalb schlagspezifische Bonituren immer sinnvoll sind. Die Schadschwellen der jeweiligen Krankheiten sind auf www.warndienst.at abrufbar.
Septoria tritici wurde optisch auf keinem Standort festgestellt, wobei die PCR-Untersuchung hinsichtlich Frühdiagnose abzuwarten sind. Vorerst ist die Notwendigkeit von Fungizideinsätzen zum Schossbeginn für eine Bekämpfung von Septoria tritici stark in Frage zu stellen.
Fehlende Niederschläge machen sich in den Beständen bemerkbar und vereinzelt waren nichtparasitäre Stresssymptome aufgrund von Trockenheit und Kälte vorhanden.
Falls jetzt doch Fungizidmaßnahmen gegen Septoria tritici oder Rostkrankheiten erforderlich werden, sollte auf die leistungsfähigen Wirkstoffe Prothioconazol und Mefentrifluconazol gesetzt werden. Beispiele für Produkte mit dem Wirkstoff Prothioconazol sind Delaro Forte, Joust, Pecari 300 EC, Prosaro, Protendo 300 EC oder Verben. Der Wirkstoff Mefentrifluconazol (Revysol) kommt in den Produkten Daxur oder Balaya vor. Aus Resistenzmanagementgründen wäre eine Abwechslung der Wirkstoffe Prothioconazol und Mefentrifluconazol im Falle eines weiteren Fungizideinsatzes in dieser Saison sinnvoll.
Eine Fungizidbehandlung sollte nach Überschreiten der Schadschwelle durchgeführt werden mit dem Ziel, die ertragsrelevanten oberen Blätter zu schützen. Daher kann derzeit mit einer Applikation noch zugewartet werden, es können sich witterungsbedingt die Bedingungen für Infektionen rasch ändern, aber auch dann starten die Infektionen von einem sehr geringen Ausgangsniveau.
Für eine gut wirksame Halmbruchbehandlung ist ein zeitgerechter Einsatz im BBCH-Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) erforderlich. Für die Entscheidung, ob eine Behandlung gegen Halmbruch notwendig ist, kann das Prognosemodell unter www.warndienst.at herangezogen werden. Die Halmbruchkrankheit stellt hohe Ansprüche an länger andauernde feuchte Witterungsbedingungen, wie sie bisher nicht auftraten und auch nicht prognostiziert sind.
Septoria tritici wurde optisch auf keinem Standort festgestellt, wobei die PCR-Untersuchung hinsichtlich Frühdiagnose abzuwarten sind. Vorerst ist die Notwendigkeit von Fungizideinsätzen zum Schossbeginn für eine Bekämpfung von Septoria tritici stark in Frage zu stellen.
Fehlende Niederschläge machen sich in den Beständen bemerkbar und vereinzelt waren nichtparasitäre Stresssymptome aufgrund von Trockenheit und Kälte vorhanden.
Falls jetzt doch Fungizidmaßnahmen gegen Septoria tritici oder Rostkrankheiten erforderlich werden, sollte auf die leistungsfähigen Wirkstoffe Prothioconazol und Mefentrifluconazol gesetzt werden. Beispiele für Produkte mit dem Wirkstoff Prothioconazol sind Delaro Forte, Joust, Pecari 300 EC, Prosaro, Protendo 300 EC oder Verben. Der Wirkstoff Mefentrifluconazol (Revysol) kommt in den Produkten Daxur oder Balaya vor. Aus Resistenzmanagementgründen wäre eine Abwechslung der Wirkstoffe Prothioconazol und Mefentrifluconazol im Falle eines weiteren Fungizideinsatzes in dieser Saison sinnvoll.
Eine Fungizidbehandlung sollte nach Überschreiten der Schadschwelle durchgeführt werden mit dem Ziel, die ertragsrelevanten oberen Blätter zu schützen. Daher kann derzeit mit einer Applikation noch zugewartet werden, es können sich witterungsbedingt die Bedingungen für Infektionen rasch ändern, aber auch dann starten die Infektionen von einem sehr geringen Ausgangsniveau.
Für eine gut wirksame Halmbruchbehandlung ist ein zeitgerechter Einsatz im BBCH-Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) erforderlich. Für die Entscheidung, ob eine Behandlung gegen Halmbruch notwendig ist, kann das Prognosemodell unter www.warndienst.at herangezogen werden. Die Halmbruchkrankheit stellt hohe Ansprüche an länger andauernde feuchte Witterungsbedingungen, wie sie bisher nicht auftraten und auch nicht prognostiziert sind.