Wühlmäuse im Grünland regulieren!
Ein integrierter Ansatz aus angepasster Bewirtschaftung, gezieltem Falleneinsatz und der Förderung natürlicher Feinde kann hier nachhaltig Abhilfe schaffen. Dazu gehört vor allem die Förderung natürlicher Feinde. Greifvögel wie Mäusebussard oder Turmfalke lassen sich durch das Aufstellen von Sitzstangen aktiv unterstützen. Die Stangen sollten stabil im Boden verankert sein, einen Pfahldurchmesser von ca. zehn Zentimetern aufweisen und zwei bis vier Meter hoch sein. Die Querstange sollte einen Durchmesser von fünf cm haben und mindestens 20 cm lang sein.
Eulen – etwa Waldohreule, Schleiereule oder Waldkauz – sind ebenfalls wertvolle Verbündete. Ihr Beitrag ist enorm: Für die Aufzucht einer Brut jagen Eulen bis zu tausend Wühlmäuse. Kleinräuber wie Mauswiesel und Hermelin profitieren hingegen von Strukturen wie Holz- oder Steinhaufen, die ihnen Unterschlupf bieten. Ein vielfältiges Mosaik aus Lebensräumen schafft also langfristig ein ökologisches Gleichgewicht, das den Wühlmausdruck spürbar senkt.
Auch die mechanische Bekämpfung bleibt ein wichtiger Baustein. Im Handel stehen dafür verschiedene Fallen zur Verfügung, darunter Topcat-Fallen, Drahtbügelfallen, Zangenfallen, Lebendfallen oder Schussapparate. Besonders effektiv ist die Bekämpfung mit Fallen, wenn diese im Frühjahr nach dem frühzeitigen Abschleppen und nach jedem Schnitt – wenn die Erdhaufen gut sichtbar sind – aufgestellt werden. Um die Fangquote zu steigern, empfiehlt es sich, beim Aufstellen Handschuhe zu tragen, um Fremdgerüche zu vermeiden, und gegebenenfalls Gemüse als Köder zu verwenden. Da Wühlmäuse lernfähig sind, kann ein regelmäßiger Wechsel der Fallentypen sinnvoll sein. Wichtig ist zudem, die Fallen gut sichtbar mit einem Pfahl zu markieren, sodass sie zuverlässig kontrolliert werden können. Wird mit 20 bis 30 Fallen gleichzeitig gearbeitet, gehen die ersten Mäuse schon in die Falle, bevor alle anderen gestellt sind. In kurzer Zeit können so viele Mäuse gefangen werden.
Eulen – etwa Waldohreule, Schleiereule oder Waldkauz – sind ebenfalls wertvolle Verbündete. Ihr Beitrag ist enorm: Für die Aufzucht einer Brut jagen Eulen bis zu tausend Wühlmäuse. Kleinräuber wie Mauswiesel und Hermelin profitieren hingegen von Strukturen wie Holz- oder Steinhaufen, die ihnen Unterschlupf bieten. Ein vielfältiges Mosaik aus Lebensräumen schafft also langfristig ein ökologisches Gleichgewicht, das den Wühlmausdruck spürbar senkt.
Auch die mechanische Bekämpfung bleibt ein wichtiger Baustein. Im Handel stehen dafür verschiedene Fallen zur Verfügung, darunter Topcat-Fallen, Drahtbügelfallen, Zangenfallen, Lebendfallen oder Schussapparate. Besonders effektiv ist die Bekämpfung mit Fallen, wenn diese im Frühjahr nach dem frühzeitigen Abschleppen und nach jedem Schnitt – wenn die Erdhaufen gut sichtbar sind – aufgestellt werden. Um die Fangquote zu steigern, empfiehlt es sich, beim Aufstellen Handschuhe zu tragen, um Fremdgerüche zu vermeiden, und gegebenenfalls Gemüse als Köder zu verwenden. Da Wühlmäuse lernfähig sind, kann ein regelmäßiger Wechsel der Fallentypen sinnvoll sein. Wichtig ist zudem, die Fallen gut sichtbar mit einem Pfahl zu markieren, sodass sie zuverlässig kontrolliert werden können. Wird mit 20 bis 30 Fallen gleichzeitig gearbeitet, gehen die ersten Mäuse schon in die Falle, bevor alle anderen gestellt sind. In kurzer Zeit können so viele Mäuse gefangen werden.
Flächendeckende Bekämpfung notwendig
Begleitende Bewirtschaftungsmaßnahmen spielen ebenfalls eine große Rolle. Wühlmäuse siedeln sich bevorzugt in überständigem Futter an. Das heißt, Flächen, die spät oder gar nicht genutzt werden, sind besonders stark betroffen. Hier sind besonders Biodiversitätsflächen laut ÖPUL anfällig. Pflegeschnitte und eine möglichst kurze Vegetation (ca. zehn cm) beim Einwintern helfen, die Attraktivität der Flächen zu reduzieren. Auf beweideten Flächen ist die Wühlmausdichte meist geringer, denn die Tritte der Tiere zerstören Gänge und erschweren den Mäusen das Leben. Entscheidend ist allerdings, die Bekämpfung flächendeckend durchzuführen. Wird nur in einzelnen Parzellen reguliert, wandern junge Tiere aus Nachbarflächen rasch wieder ein.
Feldmausschäden sind im Frühjahr an den oberflächlichen Gängen zu erkennen, da sich die Mäuse unter der Schneedecke vermehren und gut „wandern“ können. Ob es sich um Wühlmäuse oder Maulwurfshaufen handelt, lässt sich an den Gängen erkennen.
Wühlmausgänge sind im Querschnitt hochoval und im Durchmesser bis zu drei Finger breit, also etwas größer als die runden Gänge des Maulwurfs. Wenn im Gang zerbissene Gehölzwurzeln oder andere angefressene Pflanzenwurzeln zu erkennen sind, ist der Verursacher eindeutig als Wühlmaus identifiziert.
Maulwürfe sind reine Fleischfresser, die sich von bodenlebenden Wirbellosen ernähren (z. B. Regenwürmer, Engerlinge, Larven). Maulwürfe gehören daher zu den Nützlingen!
Feldmausschäden sind im Frühjahr an den oberflächlichen Gängen zu erkennen, da sich die Mäuse unter der Schneedecke vermehren und gut „wandern“ können. Ob es sich um Wühlmäuse oder Maulwurfshaufen handelt, lässt sich an den Gängen erkennen.
Wühlmausgänge sind im Querschnitt hochoval und im Durchmesser bis zu drei Finger breit, also etwas größer als die runden Gänge des Maulwurfs. Wenn im Gang zerbissene Gehölzwurzeln oder andere angefressene Pflanzenwurzeln zu erkennen sind, ist der Verursacher eindeutig als Wühlmaus identifiziert.
Maulwürfe sind reine Fleischfresser, die sich von bodenlebenden Wirbellosen ernähren (z. B. Regenwürmer, Engerlinge, Larven). Maulwürfe gehören daher zu den Nützlingen!
Warum ist die Regulierung der Mäusepopulation so wichtig?
Ihre weitläufigen Gangsysteme und Erdhaufen schädigen nicht nur die Grasnarbe, sondern führen auch zu erheblichen Verschmutzungen des Futters. Bei starkem Befall können auf einem Hektar bis zu 20.000 Erdhaufen entstehen. Die Folge sind deutliche Einbußen in der Grundfutterqualität. Die dadurch entstehenden Lücken in der Grasnarbe begünstigen das Aufkommen unerwünschter Pflanzen wie Ampfer oder Gemeine Rispe.
Video zur Wühlmausbekämpfung
Kontakt
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Florian Vinzenz
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