Pflanzenschutz im Gemüsebau
Zu den bisher aufzuzeichnenden Punkten wie Datum, Kultur, Mittelname, Einsatzgrund, Aufwandmenge, Ausbringer usw. sind ab sofort auch folgende Punkte zu dokumentieren:
- Exakte Bestimmung der Flächen (z.B. lt. MFA INVEKOS, Gemeinde- u. Grundstücksnummer, oder GPS-Koordinaten)
- Die Uhrzeit, wenn relevant, (z.B. bei Bienengefahr)
- Den internationalen EPPO-Code der behandelten Kultur
- Das Entwicklungsstadium der Kulturpflanze (BBCH)
- Registrierungsnummer des Mittels
Kontrollen durch das Land Vorarlberg
DI Margit Koppi ist auch mit der Durchführung der Pflanzenschutzmittelkontrollen für Anwender/-innen betraut. Hier kontrolliert sie unter anderem, ob die Verwender/-innen über einen gültigen Sachkundeausweis verfügen, nur zugelassene Pflanzenschutzmittel verwendet werden, die entsprechende Schutzausrüstung funktionsfähig vorhanden ist und ob die Anwendungen ordnungsgemäß durchgeführt wurden.
Besonderes Augenmerk wird DI Margit Koppi darauf legen, dass nur zugelassene Mittel auf den Betrieben vorhanden sind. Abgelaufene sind umgehend ordnungsgemäß zu entsorgen.
Nachdem die Pflanzenschutzsaison im Freien bevorsteht, empfehlen wir dringend, Mittel und Schutzausrüstungen zu kontrollieren und sich mit den neuen Aufzeichnungsbestimmungen vertraut zu machen. Bei Verstößen sind die Kontrollkosten zu tragen und es ist mit allfälligen Strafen zu rechnen.
Besonderes Augenmerk wird DI Margit Koppi darauf legen, dass nur zugelassene Mittel auf den Betrieben vorhanden sind. Abgelaufene sind umgehend ordnungsgemäß zu entsorgen.
Nachdem die Pflanzenschutzsaison im Freien bevorsteht, empfehlen wir dringend, Mittel und Schutzausrüstungen zu kontrollieren und sich mit den neuen Aufzeichnungsbestimmungen vertraut zu machen. Bei Verstößen sind die Kontrollkosten zu tragen und es ist mit allfälligen Strafen zu rechnen.
Wöchentlichen Gemüsewarndienst abonnieren
Vivienne Oggier vom Landwirtschaftlichen Zentrum
St. Gallen stellte das Schaderreger- und Krankheitsmonitoring im Schweizer Rheintal vor. Dort wachsen auf den Feldern der Gemüsebauvereinigung Rheintal SG auf rund 2100 Hektar Gemüsekulturen mit großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die kantonale Beratung unterstützt die Gemüsebauern durch einen wöchentlichen Warndienst. Dazu werden regelmäßig Fallen für Möhrenfliegen, Thrips, Kohlmotte und Gammaeulen, Kohldrehherzmücken, Baumwollkapseleulen, Schilf-Glasflügelzikade, Kartoffelkäfer usw. aufgestellt und Felder auf Schädlinge kontrolliert. Die Erkenntnisse werden den Mitgliedern wöchentlich schriftlich in Form eines Warndienstes mitgeteilt. Für Vorarlberger Gemüseproduzent/-innen besteht nun auch die Möglichkeit, diesen Warndienst zu beziehen. Dazu muss man Mitglied bei der Gemüsebauvereinigung Rheintal SG werden. Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt 50 Franken. Interessenten können sich bei Ing. Harald Rammel in der LK melden.
St. Gallen stellte das Schaderreger- und Krankheitsmonitoring im Schweizer Rheintal vor. Dort wachsen auf den Feldern der Gemüsebauvereinigung Rheintal SG auf rund 2100 Hektar Gemüsekulturen mit großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die kantonale Beratung unterstützt die Gemüsebauern durch einen wöchentlichen Warndienst. Dazu werden regelmäßig Fallen für Möhrenfliegen, Thrips, Kohlmotte und Gammaeulen, Kohldrehherzmücken, Baumwollkapseleulen, Schilf-Glasflügelzikade, Kartoffelkäfer usw. aufgestellt und Felder auf Schädlinge kontrolliert. Die Erkenntnisse werden den Mitgliedern wöchentlich schriftlich in Form eines Warndienstes mitgeteilt. Für Vorarlberger Gemüseproduzent/-innen besteht nun auch die Möglichkeit, diesen Warndienst zu beziehen. Dazu muss man Mitglied bei der Gemüsebauvereinigung Rheintal SG werden. Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt 50 Franken. Interessenten können sich bei Ing. Harald Rammel in der LK melden.
Blick in die Zukunft
Am Rankweiler Sennhof produziert Sebastian Allgäuer seit mehreren Monaten Salate in Nährlösung. Die Salate werden samt den Wurzeln vermarktet und bleiben so knackig frisch, bis sie bei den Konsument/-innen ankommen. Allgäuer stellte zwei verschiedene Verfahren vor und berichtete über seine Erfahrungen nach fast einem Jahr erdlosem Anbau. Mangelnde Einstrahlung wird nun mit Wachstumsleuchten ausgeglichen, um die stete Nachfrage bedienen zu können.
Mit dem Flower Tower stellte Paul Oehy von der Firma Frugaltec aus Dipoldsau ein weiteres erdloses Anbausystem vor. Frugaltec hängt rotierende Pflanztürme aus Kunststoff auf Schienen und bepflanzt sie mit Salatsetzlingen, die in kompostierbaren Anzuchtwürfeln gesät werden. Die ständige Wasser- und Nährstoffversorgung wird über ein Pumpsystem gewährleistet. Durch die Rotation der Pflanztürme erhält jede Pflanze gleichmäßig Licht. Die bis zu 250 Zentimeter hohen Türme nutzen die vorhandene Fläche optimal aus, was vor allen in beheizten Gewächshäusern ein Vorteil ist.
2025 wurden am BSBZ Hohenems mit diesem System erste Erfahrungen gesammelt. Aktuell sucht Frugaltec Gartenbaubetriebe, die mit diesem System produzieren wollen.
Mit dem Flower Tower stellte Paul Oehy von der Firma Frugaltec aus Dipoldsau ein weiteres erdloses Anbausystem vor. Frugaltec hängt rotierende Pflanztürme aus Kunststoff auf Schienen und bepflanzt sie mit Salatsetzlingen, die in kompostierbaren Anzuchtwürfeln gesät werden. Die ständige Wasser- und Nährstoffversorgung wird über ein Pumpsystem gewährleistet. Durch die Rotation der Pflanztürme erhält jede Pflanze gleichmäßig Licht. Die bis zu 250 Zentimeter hohen Türme nutzen die vorhandene Fläche optimal aus, was vor allen in beheizten Gewächshäusern ein Vorteil ist.
2025 wurden am BSBZ Hohenems mit diesem System erste Erfahrungen gesammelt. Aktuell sucht Frugaltec Gartenbaubetriebe, die mit diesem System produzieren wollen.