Mehr Leistung aus dem Grundfutter
Bio Austria Vorarlberg und dem Vortragenden DI Lins war wichtig, dass alle Teilnehmer ein paar Tipps bekommen, was zu tun ist, um mehr Erlös aus derselben Futtergrundlage zu erwirtschaften. Folgende Stellschrauben können unmittelbar umgesetzt werden. Die Kühe geben dadurch „fast von allein“ mehr Milch und bleiben gesund.
- Maximaler Appetit ab dem 1. Laktationstag: Wichtig ist eine kaliumarme Trockensteherration bis zur Geburt
- (z. B. Magerheu, Trockenstehermineral und Häckselstroh in die Ration einbauen). Eine trockengestellte Kuh hat beim Fressen nichts neben einer frischlaktierenden Kuh zu suchen. Die Rationsanforderungen sind zu unterschiedlich!
- Grundsätze einer Futterration: Gut mischen (wenn Mischwagen vorhanden), um eine Futterselektion zu verhindern. Oft nachschieben evtl. mit Technik. Kurzes Futter wird schneller und mehr gefressen. Die Praxis zeigt, dass sich Technik in wenigen Jahren bezahlt macht.
- Milchharnstoff ca. 20 mg/dl = gute Eiweiß-Energie-Versorgung der Kühe – Tiere mit diesem Wert fressen am meisten und geben viel Milch!
- Ohne Mischration: Selektion zulassen. Kein leerer Futtertisch! Es muss Futterreste geben. Ein leerer Futtertisch verursacht weniger Milch im Tank. Das Futter nachschieben und für 24 Stunden am Tag ausreichend Futter für die Tiere bereitstellen, damit auch rang-
- niedere Tiere immer bestes Futter haben.
- Grundfutter-Verdrängung durch Kraftfutter bedenken. Je mehr Kraftfutter gefüttert wird, desto weniger wird Grundfutter gefressen.
Feldbegehung
Bei einer kurzen Feldbegehung berichtete Bioberater Florian Vinzenz wie ein Grünlandbestand bzw. eine Wiese beurteilt wird und was zu berücksichtigen ist. Weiden um den Hof sind meist die intensivsten Flächen am Betrieb. Der Boden muss zusätzlich stark gedüngt werden. Kot und Harn der weidenden Tiere reichen bei weitem nicht, außer eine Magerweide ist das Ziel. Unkräuter zeigen die Bewirtschaftung an. Jedes Unkraut ist somit auch eine Zeigerpflanze.
Beim Vortrag gab Fütterungsberater und Landwirt Mattias Lins Tipps, die direkt am eigenen Betrieb umgesetzt werden können.
Beherzt und offen berichtete Stefan Walter, wie sie den Betrieb führen und wie bei ihnen die Futterration zusammengesetzt wird. Z. B. wird auch Wasser in die Ration gemischt, weil eine Futterration mit ca. 40 Prozent Trockensubstanz am liebsten gefressen wird. Im Anschluss an die Vorträge gab es die Möglichkeit zum weiteren fachlichen Austausch.
Beim Vortrag gab Fütterungsberater und Landwirt Mattias Lins Tipps, die direkt am eigenen Betrieb umgesetzt werden können.
Beherzt und offen berichtete Stefan Walter, wie sie den Betrieb führen und wie bei ihnen die Futterration zusammengesetzt wird. Z. B. wird auch Wasser in die Ration gemischt, weil eine Futterration mit ca. 40 Prozent Trockensubstanz am liebsten gefressen wird. Im Anschluss an die Vorträge gab es die Möglichkeit zum weiteren fachlichen Austausch.
Vielen Dank
Ein besonderer Dank gilt der Familie Gabriele und Stefan Walter, die einen Einblick in ihren Biomilchviehbetrieb mit Legehennen gegeben haben. Danke auch für die Möglichkeit und die großartige Bewirtung!
Broschüre Unkrautmanagement auf Wiesen und Weiden
Die Broschüre kann unter E bio@lk-vbg.at bestellt oder über folgenden Link heruntergeladen werden: Unkrautmanagement auf Wiesen und Weiden - Bayerische ...
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Florian Vinzenz
Montfortstr. 9
6900 Bregenz
florian.vinzenz@lk-vbg.at
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