Ländle Erfolge bei Käseolympiade Galtür
Der traditionsreiche Wettbewerb gilt als eine der wichtigsten Leistungsschauen für handwerklich hergestellten Almkäse im Alpenraum. Insgesamt wurden 397 Käse eingereicht. Die Bewertung erfolgte durch eine von der HBLFA Tirol geleitete Fachjury mit 51 Jurorinnen und Juroren, die die Produkte nach den Kriterien Äußeres, Inneres, Textur und Geschmack beurteilten. Die hohe Qualität der eingereichten Produkte spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider. Insgesamt wurden 142 Auszeichnungen vergeben, darunter 54 Goldmedaillen, 42 Silbermedaillen und 46 Bronzemedaillen. Einige davon gingen auch nach Vorarlberg. Die Ergebnisliste finden Sie am Ende dieses Artikels. Den Tagessieg in der Kategorie Hartkäse holte sich schon zum zweiten Mal der Koblacher Michael Amann von der Alpe Gamp mit dem Gamp-Käs.
Mehrfachsieger
Der Alpkäse jung von Michael Amann erhielt schon bei der Vorarlberger Käseprämierung in Schwarzenberg eine Auszeichnung in Gold und auch bei der Internationalen Käseolympiade in Galtür durfte Amann nun eine Goldene Sennerharfe für den heurigen Gamp-Käs mit nach Hause nehmen. Mit den meisten Bewertungspunkten errang er zudem den Tagessieg beim Hartkäse. Er war mit seiner Frau Petra und den Söhnen Linus und Jonas bereits den sechsten Sommer auf der Alpe Gamp, wo sie die Milch von über 60 Kühen zu Käse, Butter, Sauerkäse und Joghurt verarbeiteten. Erwähnenswert ist, dass der Käse von Michael es national sowie international geschafft hat, all die Jahre mit Gold oder Silber bewertet zu werden.
„Die hohe Qualität der Käse trotz des schwierigen Alpsommers belegt eindrucksvoll das Können und das handwerkliche Geschick der Käserinnen und Käser“, betont Klaus Dillinger, Forschungsleiter und stellvertretender Direktor der HBLFA Tirol. Die Almkäseolympiade macht sichtbar, welche Bedeutung die Almwirtschaft für den Alpenraum hat. Die auf den Almen hergestellten Käse stehen für authentische, regional erzeugte Lebensmittel mit klarer Herkunft und hoher handwerklicher Qualität.
„Die hohe Qualität der Käse trotz des schwierigen Alpsommers belegt eindrucksvoll das Können und das handwerkliche Geschick der Käserinnen und Käser“, betont Klaus Dillinger, Forschungsleiter und stellvertretender Direktor der HBLFA Tirol. Die Almkäseolympiade macht sichtbar, welche Bedeutung die Almwirtschaft für den Alpenraum hat. Die auf den Almen hergestellten Käse stehen für authentische, regional erzeugte Lebensmittel mit klarer Herkunft und hoher handwerklicher Qualität.