Kitzrettung vor und während der Mahd
Getarnt durch die gefleckte Decke und die Geruchsneutralität, ist die Wiese für das Kitz ein ideales Versteck vor allen Feinden. Ihr Verhalten ist dem angepasst: Bei Gefahr ducken sie sich und bleiben reglos liegen. Steht die Wiese allerdings zur Mahd an, kann diese Strategie verhängnisvoll werden.
Die Methoden, um einen Mähtod zu verhindern, reichen inzwischen vom Anmähen und Warnen am Vortag, bis zum Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkamera in den frühen Morgenstunden. Ideal ist eine der Situation vor Ort angepasste Kombination der zur Verfügung stehenden Methoden. Ein „Kitzretter“ ist ein Gerät, das auf einem Stock in ca. eineinhalb Meter Höhe befestigt wird und regelmäßig Licht- und Tonsignale abgibt. Sie werden von den Tieren als unangenehm wahrgenommen. Die Geißen verlassen dann das Feld und bringen die Kitze an einem anderen Ort in Sicherheit. In einigen Revieren haben Jäger mit den „Kitzrettern“ gute Erfahrungen gemacht. Bitte nehmen Sie mit dem/der zuständigen Jäger/-in vor Ort Kontakt auf, ob ein Gerät zur Verfügung steht.
Die Methoden, um einen Mähtod zu verhindern, reichen inzwischen vom Anmähen und Warnen am Vortag, bis zum Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkamera in den frühen Morgenstunden. Ideal ist eine der Situation vor Ort angepasste Kombination der zur Verfügung stehenden Methoden. Ein „Kitzretter“ ist ein Gerät, das auf einem Stock in ca. eineinhalb Meter Höhe befestigt wird und regelmäßig Licht- und Tonsignale abgibt. Sie werden von den Tieren als unangenehm wahrgenommen. Die Geißen verlassen dann das Feld und bringen die Kitze an einem anderen Ort in Sicherheit. In einigen Revieren haben Jäger mit den „Kitzrettern“ gute Erfahrungen gemacht. Bitte nehmen Sie mit dem/der zuständigen Jäger/-in vor Ort Kontakt auf, ob ein Gerät zur Verfügung steht.
Drohneneinsatz
Bereits vor einigen Jahren wurde damit begonnen, Drohnen mit Wärmebildkameras zur Rettung von Rehkitzen einzusetzen. Diese Methode ist sehr effizient und ermöglicht ein schnelles und zuverlässiges Absuchen von Wiesen, welche anschließend gemäht werden können. Um den Einsatz zu vereinfachen, wurde eine Online-Plattform mit möglichen verfügbaren Drohnenpiloten in der Umgebung eingerichtet (rehkitzrettung.at). Auch hier empfiehlt sich der Kontakt zu dem vor Ort tätigen Revierjäger. Über die Vor-
arlberger Jägerschaft gibt es eine Finanzierungsunterstützung zum Kostenaufwand des Drohneneinsatzes (Drohnenflüge durch auf der Plattform www.rehkitzrettung.at registrierte Piloten mit maximal 40 Euro pro Einsatz unter zehn Hektar (Kat. klein), 70 Euro pro Einsatz von zehn Hektar bis unter 20 Hektar. (Kat. mittel) und 120 Euro pro Einsatz ab 20 Hektar (Kat. groß)). Bei der Rettung der Tiere sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der menschliche Geruch nicht auf das Kitz übertragen wird. Die Geiß nimmt das Junge dann nicht mehr an. Grasbüschel eignen sich für die Bergung vor Ort besonders gut.
Mit der richtigen Mähtechnik können Mähtode ebenfalls veringert werden. Idealerweise erfolgt der Schnitt dann von innen nach außen. Das bietet den Wildtieren ausreichend Fluchtmöglichkeit. Die herkömmliche Methode – am Feld- oder Wiesenrand beginnend – treibt die Tiere nach innen, wo sie dem Mähwerk zum Opfer fallen können. Das Mähen von innen nach außen bewirkt bei schon fliehenden Tieren ein Ausweichen auf angrenzende Flächen.
Auch das Anmähen der Felder am Vorabend als Vergrämungsmaßnahme hat eine gute Wirkung. Dabei wird eine Mähbreite am Feldrand gemäht, die Rehgeißen meiden mit den Kitzen dann die betroffenen Flächen. Das Beratungsblatt „Handlungsempfehlungen zur tierschonenden Mahd. Mäh-Knigge“ der Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen (ALB) in Bayern gibt dazu detailliert Auskunft und ist im Internet zu finden.
Für Landwirt/-innen können verendete Wildtiere negative Auswirkungen auf das Futter haben. Insbesondere bei der Herstellung von Grassilage kann bei der Verwesung von Kadaverteilen ein Gift gebildet werden, das bis zum Verenden von Nutztieren führen kann.
arlberger Jägerschaft gibt es eine Finanzierungsunterstützung zum Kostenaufwand des Drohneneinsatzes (Drohnenflüge durch auf der Plattform www.rehkitzrettung.at registrierte Piloten mit maximal 40 Euro pro Einsatz unter zehn Hektar (Kat. klein), 70 Euro pro Einsatz von zehn Hektar bis unter 20 Hektar. (Kat. mittel) und 120 Euro pro Einsatz ab 20 Hektar (Kat. groß)). Bei der Rettung der Tiere sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der menschliche Geruch nicht auf das Kitz übertragen wird. Die Geiß nimmt das Junge dann nicht mehr an. Grasbüschel eignen sich für die Bergung vor Ort besonders gut.
Mit der richtigen Mähtechnik können Mähtode ebenfalls veringert werden. Idealerweise erfolgt der Schnitt dann von innen nach außen. Das bietet den Wildtieren ausreichend Fluchtmöglichkeit. Die herkömmliche Methode – am Feld- oder Wiesenrand beginnend – treibt die Tiere nach innen, wo sie dem Mähwerk zum Opfer fallen können. Das Mähen von innen nach außen bewirkt bei schon fliehenden Tieren ein Ausweichen auf angrenzende Flächen.
Auch das Anmähen der Felder am Vorabend als Vergrämungsmaßnahme hat eine gute Wirkung. Dabei wird eine Mähbreite am Feldrand gemäht, die Rehgeißen meiden mit den Kitzen dann die betroffenen Flächen. Das Beratungsblatt „Handlungsempfehlungen zur tierschonenden Mahd. Mäh-Knigge“ der Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen (ALB) in Bayern gibt dazu detailliert Auskunft und ist im Internet zu finden.
Für Landwirt/-innen können verendete Wildtiere negative Auswirkungen auf das Futter haben. Insbesondere bei der Herstellung von Grassilage kann bei der Verwesung von Kadaverteilen ein Gift gebildet werden, das bis zum Verenden von Nutztieren führen kann.
Weitere Informationen
- www.vjagd.at/rehkitzrettung
Eine Initiative der Jägerschaft mit zahlreichen Informationen. - Vorarlberger Jägerschaft
Zur Feldrast 17, Lustenau
T 05577/21721, www.vjagd.at