Genug Eier für den Osterkorb?
Die Nachfrage nach Eiern ist ungebrochen: Die Österreicherinnen und Österreicher essen im Schnitt rund 250 Eier pro Jahr. „Eier zählen damit zu den Lebensmitteln mit der stabilsten Nachfrage“, sagt Martin Greßl, Leiter Qualitätsstrategie und Wissensmanagement der AMA-Marketing. Gleichzeitig greifen Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend zu Eiern aus Freiland- und Biohaltung. Das berichteten die AMA-Marketing, die Geflügelwirtschaft Österreich und die Erzeugergemeinschaft Frischei bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.
Die aktuellen Marktdaten zeigen eine kontinuierlich steigende Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel. Der Absatz von Eiern legte 2025 auf eine Milliarde Stück zu, und das trotz höherer Preise. Eier bleiben damit ein Grundnahrungsmittel, das in kaum einem Haushalt fehlt.
Auch das Einkaufsverhalten verändert sich: Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden sich bewusst für Eier aus tierfreundlicher Haltung. Freiland- und Bioeier machen mittlerweile über die Hälfte des Marktes aus, während die Bodenhaltung leicht zurückgeht. Österreich zählt damit zu den Vorreitern beim Tierwohl in der Eierproduktion.
Die aktuellen Marktdaten zeigen eine kontinuierlich steigende Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel. Der Absatz von Eiern legte 2025 auf eine Milliarde Stück zu, und das trotz höherer Preise. Eier bleiben damit ein Grundnahrungsmittel, das in kaum einem Haushalt fehlt.
Auch das Einkaufsverhalten verändert sich: Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden sich bewusst für Eier aus tierfreundlicher Haltung. Freiland- und Bioeier machen mittlerweile über die Hälfte des Marktes aus, während die Bodenhaltung leicht zurückgeht. Österreich zählt damit zu den Vorreitern beim Tierwohl in der Eierproduktion.
Österreichisches Ei steht für höchste Sicherheit
Neben Tierwohl spielt auch die Herkunft eine zentrale Rolle. Das AMA-Gütesiegel garantiert, dass jedes Ei eindeutig nachvollziehbar ist. „Beim AMA-Gütesiegel-Ei wird jedes Ei direkt am Bauernhof gestempelt und ist bis zum Betrieb rückverfolgbar. Gleichzeitig wird die gesamte Wertschöpfungskette streng kontrolliert – vom Futtermittel bis zur Färberei“, so Greßl. Österreich verfügt zudem über eines der strengsten Programme zur Lebensmittelsicherheit und -qualität in Europa. Ein umfassendes Salmonellenmonitoring und ein zertifiziertes Futtermittelsystem sorgen für ein Höchstmaß an Produktsicherheit.
Mit einer Produktion von über zwei Milliarden Eiern pro Jahr ist Österreich großteils, zu etwa 90 Prozent, selbstversorgt. Dennoch bleibt der Import von Eiern ein ergänzender Bestandteil der Versorgung.
Gerade zu Ostern sind Eier besonders gefragt, vor allem gefärbte und gekochte Eier. Was viele Konsumentinnen und Konsumenten nicht wissen: Für verarbeitete und gefärbte Eier gilt keine verpflichtende Herkunftskennzeichnung und Angabe der Haltungsform.
Allein über die Eierdatenbank werden – je nach Saison – zwischen 55 und 65 Millionen gefärbte Eier erfasst. Rechnet man jene dazu, die zu Hause gefärbt werden, ist der Verbrauch von rund 70 Millionen Ostereiern in Österreich ein realistischer Wert. „Wer sicher sein möchte, dass das Ei aus Österreich stammt, sollte beim Kauf auf das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel oder das AMA-Biosiegel achten.“
Mit einer Produktion von über zwei Milliarden Eiern pro Jahr ist Österreich großteils, zu etwa 90 Prozent, selbstversorgt. Dennoch bleibt der Import von Eiern ein ergänzender Bestandteil der Versorgung.
Gerade zu Ostern sind Eier besonders gefragt, vor allem gefärbte und gekochte Eier. Was viele Konsumentinnen und Konsumenten nicht wissen: Für verarbeitete und gefärbte Eier gilt keine verpflichtende Herkunftskennzeichnung und Angabe der Haltungsform.
Allein über die Eierdatenbank werden – je nach Saison – zwischen 55 und 65 Millionen gefärbte Eier erfasst. Rechnet man jene dazu, die zu Hause gefärbt werden, ist der Verbrauch von rund 70 Millionen Ostereiern in Österreich ein realistischer Wert. „Wer sicher sein möchte, dass das Ei aus Österreich stammt, sollte beim Kauf auf das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel oder das AMA-Biosiegel achten.“
Ostertraditionen weiterhin fest verankert
Die Ergebnisse der Roll-AMA-Motivanalyse 2025 zeigen, dass traditionelle Ostergerichte in Österreich weiterhin eine große Rolle spielen: Rund 50 Prozent der Haushalte pflegen klassische Ostertraditionen am Teller. 79 Prozent essen zu den Feiertagen Ostereier, 67 Prozent greifen zu Spinat. Ein Drittel der Haushalte färbt die Ostereier zudem selbst – ein Zeichen dafür, wie stark das Ei mit dem Osterfest verbunden ist.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das österreichische Ei ist die enge Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelhandel. Seit Jahren bekennt sich dieser klar zur heimischen Herkunft.
Das österreichische Ei steht für ein einzigartiges Zusammenspiel aus nachvollziehbarer Herkunft, hohen Tierhaltungsstandards und unabhängiger Kontrolle. Diese drei Kriterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette machen es zu einem der bestabgesicherten Lebensmittel im heimischen Regal. Dieses Qualitäts- und Mehrwertpaket schafft Vertrauen bei den Konsumentinnen und Konsumenten – und ist die Grundlage dafür, dass das österreichische Ei seit Jahren zu den stabilsten und erfolgreichsten Produkten im Lebensmittelhandel zählt.
„In Vorarlberg liegt der Eigenversorgungsgrad bei Eiern bei gut 55 Prozent, Tendenz leicht steigend. Obwohl es immer mehr bäuerliche Betriebe gibt, die in die Eierproduktion einsteigen, steigt der ProKopf-Verbrauch stärker an. Das ist erfreulich und zeigt, dass es in der Eiererzeugung bei uns noch Luft nach oben gibt“, erkläert Michael Natter, Obmann des Vorarlberger Geflügelwirtschaftsverbandes. Der Großteil der Eier, die in Vorarlberg verkauft werden, läuft über den Handel und die Gastronomie, ein kleiner Teil geht über die Direktvermarktung in Hofläden und auf Märkten.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das österreichische Ei ist die enge Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelhandel. Seit Jahren bekennt sich dieser klar zur heimischen Herkunft.
Das österreichische Ei steht für ein einzigartiges Zusammenspiel aus nachvollziehbarer Herkunft, hohen Tierhaltungsstandards und unabhängiger Kontrolle. Diese drei Kriterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette machen es zu einem der bestabgesicherten Lebensmittel im heimischen Regal. Dieses Qualitäts- und Mehrwertpaket schafft Vertrauen bei den Konsumentinnen und Konsumenten – und ist die Grundlage dafür, dass das österreichische Ei seit Jahren zu den stabilsten und erfolgreichsten Produkten im Lebensmittelhandel zählt.
„In Vorarlberg liegt der Eigenversorgungsgrad bei Eiern bei gut 55 Prozent, Tendenz leicht steigend. Obwohl es immer mehr bäuerliche Betriebe gibt, die in die Eierproduktion einsteigen, steigt der ProKopf-Verbrauch stärker an. Das ist erfreulich und zeigt, dass es in der Eiererzeugung bei uns noch Luft nach oben gibt“, erkläert Michael Natter, Obmann des Vorarlberger Geflügelwirtschaftsverbandes. Der Großteil der Eier, die in Vorarlberg verkauft werden, läuft über den Handel und die Gastronomie, ein kleiner Teil geht über die Direktvermarktung in Hofläden und auf Märkten.