Gefahr in Verzug
Die Urproduktion verlagert sich rasch dorthin, wo die Rohstoffabnahme verlässlich und zu entsprechenden Preisen gewährleistet wird. Es muss ganz Österreich wachrütteln, dass etwa der Herbstanbau von Tiefkühlspinat mangels absehbarer Vermarktungsmöglichkeiten durch die angekündigte Ardo-Schließung im Marchfeld zur Gänze eingestellt wird.
Die Dimension dieser Entscheidung ist enorm: Rund 500 bäuerliche Betriebe produzieren auf etwa 3.300 Hektar Gemüse für die Verarbeitung durch Ardo.
Bei Molkereien oder Zucker ist es nichts anderes. Die Landwirtschaft braucht die Verarbeitung, die Verarbeitung wiederum die Landwirtschaft. Deswegen muss es unser gemeinsames Ziel sein, alle Teile der Wertschöpfungskette wirtschaftlich zu halten. EU-Kommission und nationale Regierung sind gleichermaßen gefordert, den Standort Europa und Österreich zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Land- und Lebensmittelwirtschaft, aber auch der Wirtschaft im Allgemeinen zu forcieren.
Wir brauchen Kostenentlastungen – bei Energie, Dünger, aber auch bei Bürokratie und Lohnnebenkosten. Was wir sicher nicht brauchen, ist bei jeder Krise sofort nach Billiglebensmitteln zu schreien.
Die Dimension dieser Entscheidung ist enorm: Rund 500 bäuerliche Betriebe produzieren auf etwa 3.300 Hektar Gemüse für die Verarbeitung durch Ardo.
Bei Molkereien oder Zucker ist es nichts anderes. Die Landwirtschaft braucht die Verarbeitung, die Verarbeitung wiederum die Landwirtschaft. Deswegen muss es unser gemeinsames Ziel sein, alle Teile der Wertschöpfungskette wirtschaftlich zu halten. EU-Kommission und nationale Regierung sind gleichermaßen gefordert, den Standort Europa und Österreich zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Land- und Lebensmittelwirtschaft, aber auch der Wirtschaft im Allgemeinen zu forcieren.
Wir brauchen Kostenentlastungen – bei Energie, Dünger, aber auch bei Bürokratie und Lohnnebenkosten. Was wir sicher nicht brauchen, ist bei jeder Krise sofort nach Billiglebensmitteln zu schreien.