Ein Stück Vorarlberger Identität
Die Alpwirtschaft ist identitätsstiftend für unser Land – sie prägt die bergbäuerliche Landwirtschaft und steht zugleich für Tradition, hochwertige Produkte und die enge Verbindung von Landwirtschaft, Tourismus und dem ländlichen Raum.
„Damit ist sie ein zentrales Element unserer Landwirtschaftsstrategie ‚Landwirt.schafft.Leben‘“, betonte Landwirtschaftslandesrat Christian Gantner beim Besuch des Alpwirtschaftstages. Er dankte den Alpverantwortlichen und Älpler/-innen, dem Alpwirtschaftsverein mit Obmann Josef Türtscher, der Landwirtschaftskammer sowie allen weiteren Partnern für deren engagierten Einsatz und wünschte viel Erfolg für die Alpsaison 2026.
Mit fundiertem Fachwissen und großem persönlichen Einsatz leisten die in der Alp- wirtschaft Tätigen einen unverzichtbaren Beitrag zur Herstellung hochwertiger Alpprodukte und zur Pflege der Vorarlberger Kulturlandschaft. Zur Abgeltung dieser Leistungen wurden im Jahr 2025 insgesamt rund 14 Millionen Euro, davon rund 4,5 Millionen Euro aus Landesmitteln bereitgestellt. Besonders erfreulich ist für Landesrat Gantner das wachsende Interesse junger Älplerinnen und Älpler: „Sie erkennen die Alpen als chancenreiche Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsräume – ein starkes Signal für die Zukunft unserer Alpwirtschaft.“
„Damit ist sie ein zentrales Element unserer Landwirtschaftsstrategie ‚Landwirt.schafft.Leben‘“, betonte Landwirtschaftslandesrat Christian Gantner beim Besuch des Alpwirtschaftstages. Er dankte den Alpverantwortlichen und Älpler/-innen, dem Alpwirtschaftsverein mit Obmann Josef Türtscher, der Landwirtschaftskammer sowie allen weiteren Partnern für deren engagierten Einsatz und wünschte viel Erfolg für die Alpsaison 2026.
Mit fundiertem Fachwissen und großem persönlichen Einsatz leisten die in der Alp- wirtschaft Tätigen einen unverzichtbaren Beitrag zur Herstellung hochwertiger Alpprodukte und zur Pflege der Vorarlberger Kulturlandschaft. Zur Abgeltung dieser Leistungen wurden im Jahr 2025 insgesamt rund 14 Millionen Euro, davon rund 4,5 Millionen Euro aus Landesmitteln bereitgestellt. Besonders erfreulich ist für Landesrat Gantner das wachsende Interesse junger Älplerinnen und Älpler: „Sie erkennen die Alpen als chancenreiche Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsräume – ein starkes Signal für die Zukunft unserer Alpwirtschaft.“
Novelle als wichtiger Schritt
Zugleich gelte es, Herausforderungen und Bedrohungen für die Alpwirtschaft klar zu benennen und entschlossen zu handeln. Dazu zählt etwa die Präsenz des Wolfes. Das Land Vorarlberg verfolge hier einen konsequenten Kurs, so Gantner weiter: „Mit der geplanten Novelle des Jagdgesetzes schaffen wir klare und praxistaugliche Rahmenbedingungen für den Umgang mit problematischen Wölfen. Künftig soll ein Abschuss auch präventiv möglich sein, wenn eine unmittelbare Gefahr für Menschen oder für auf Alpen und Weiden gehaltene landwirtschaftliche Nutztiere besteht. Ziel ist, die Sicherheit aller – Mensch, Nutztier und Alpwirtschaft – zu gewährleisten.“
Die Novelle sei ein wichtiger Schritt für ein effektives und verantwortungsvolles Wolfsmanagement in Vorarlberg.
Dem schloss sich auch LK-Präsident Josef Moosbrugger inhaltlich an. „Wir stehen immer noch vor großen Herausforderungen in der Alpwirtschaft und sind stolz auf die vielen Älplerinnen und Älper, die sich auch in diesem Jahr diesen Herausforderungen stellen. Wir werden uns weiterhin nach Kräften für ihre Anliegen und gegen die Gefahren wie Wolf und TBC einsetzen, um diese seit Jahren wütenden Gefahren endlich in den Griff zu bekommen. Dazu appeliere ich an den Willen und die Tatkraft aller beteiligten Partner, Parteien und Institutionen.“
Die Novelle sei ein wichtiger Schritt für ein effektives und verantwortungsvolles Wolfsmanagement in Vorarlberg.
Dem schloss sich auch LK-Präsident Josef Moosbrugger inhaltlich an. „Wir stehen immer noch vor großen Herausforderungen in der Alpwirtschaft und sind stolz auf die vielen Älplerinnen und Älper, die sich auch in diesem Jahr diesen Herausforderungen stellen. Wir werden uns weiterhin nach Kräften für ihre Anliegen und gegen die Gefahren wie Wolf und TBC einsetzen, um diese seit Jahren wütenden Gefahren endlich in den Griff zu bekommen. Dazu appeliere ich an den Willen und die Tatkraft aller beteiligten Partner, Parteien und Institutionen.“
Die Alpstatistik 2025
Im Alpsommer 2025 wurden 513 Alpen bewirtschaftet.
- Insgesamt 39.516 Tiere wurden gealpt, davon 8.009 Milchkühe, 2.068 Mutterkühe, 24.243 Stück Jungvieh, 1.015 Pferde, 2.962 Schafe und 1.219 Ziegen.
- 1.062 Älpler/-innen haben die Alpen betreut, davon waren 612 Eigenpersonal und 450 Fremdpersonal.
- Insgesamt wurden 249.556 Kilogramm Alpkäse bonitiert. Im Montafon wurde auf 13 Alpen „Sura Kees“ erzeugt und regional vermarktet.
- Auf 16 Alpen wurden 404 Schweine als Ländle Alpschweine gehalten.