„Die Ausbildung hat Türen geöffnet“
Du hast die Meister/-innenausbildung Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement selbst absolviert. Wie hat sie dich weitergebracht?
Andrea Schwarzmann: Die Ausbildung war für mich ein sehr wertvolles Fundament. Sie hat meinen Blick über den eigenen Betrieb und die eigene Region hinaus erweitert. Durch das Kennenlernen anderer Betriebsstrukturen habe ich ein besseres Verständnis dafür entwickelt, wie unterschiedlich Betriebe geführt werden. Auch der Austausch mit Berufskolleginnen war sehr wertvoll. Ich habe mehr Sicherheit in der Betriebsführung gewonnen, mir fachliche Grundkompetenzen angeeignet und mein unternehmerisches Denken gestärkt.
Was waren deine wichtigsten Erkenntnisse?
Eine wichtige Erkenntnis war, dass jeder Betrieb seine eigene Ausrichtung finden muss. Gute Beispiele und andere Betriebskonzepte können Anregungen geben, aber nicht alles passt zum eigenen Betrieb oder zur eigenen Persönlichkeit. Man muss mit dem arbeiten, was man hat, und das Beste daraus machen. Die Ausbildung hat mir den Mut gegeben, mich auf meine eigenen Stärken zu konzentrieren und meinen eigenen Weg zu gehen.
Der Begriff „Haushaltsmanagement“ wird oft mit klassischen Haushaltsaufgaben verbunden. Warum wird diese Bezeichnung der Ausbildung nicht gerecht?
Für mich beginnt eine gute Betriebsführung auch in der Hauswirtschaft. Hauswirtschaft bedeutet dabei nicht nur Kochen, Putzen und Waschen, sondern enthält das Wort „Wirtschaften“. Und wirtschaften muss ich in jedem Unternehmen. Dazu gehören auch Zeitmanagement und Arbeitsorganisation, um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen, ohne dabei auszubrennen. Betriebserfolg lässt sich nicht nur in Zahlen messen, sondern auch daran, wie es den Menschen am Hof geht. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Diversifizierung. Zusätzliche Standbeine wie Direktvermarktung, Urlaub am Bauernhof oder Green Care werden oft von Bäuerinnen aufgebaut und tragen dazu bei, Arbeitsplätze und Einkommen am Hof zu sichern. Auch dabei hilft die Ausbildung. Sie wurde zukunftsorientiert weiterentwickelt und an die heutigen Anforderungen angepasst.
Welche Kompetenzen erwerben die Kursteilnehmer/-innen, die für moderne landwirtschaftliche Betriebe besonders wichtig sind?
Im ersten Lehrgangsjahr werden wichtige Grundlagen vermittelt: Betriebs- und Unternehmensführung, Recht, Agrarpolitik und der Ausbilderlehrgang. Danach kann man sich entsprechend der eigenen Interessen weiterentwickeln. Die Ausbildung stärkt die Innovationskraft und die eigene Persönlichkeit. Die fachliche Kompetenz, die ich in der Ausbildung erlange, gibt mir die Sicherheit, meine Visionen umzusetzen. Man lernt zudem, Herausforderungen lösungsorientiert anzugehen. Vielleicht führt nicht der erste Weg zum Ziel, aber ich weiß, dass ich auch einen anderen Weg gehen kann, um dahin zu gelangen.
Welche Rolle spielen Vermarktung und Kommunikation mit Konsument/-innen in der Ausbildung?
Digitalisierung und Vermarktung sind heute sehr wichtig. Es geht darum, vermitteln zu können, was hinter den eigenen Produkten steckt. Diese Fähigkeiten werden in der Meister/-innenausbildung vermittelt. Durch die Kalkulation lernt man außerdem den Wert der eigenen Arbeit anders zu schätzen und diesen auch den Konsument/-innen zu vermitteln.
Zeitgleich startet die Meister/-innenausbildung Landwirtschaft. Wie unterscheiden sich die beiden Ausbildungswege?
Beide Ausbildungen beginnen gemeinsam, weil sie wichtige Grundlagen teilen. Danach unterscheiden sich die Schwerpunkte: In der Landwirtschaft geht es stärker um Produktion, Landtechnik und Tierhaltung, im Ländlichen Betriebs- und Haushaltsmanagement um Diversifizierung und zusätzliche Standbeine. Beide Ausbildungen sind gleichwertig und führen zum Meistertitel, der einem Bachelorstudium gleichwertig ist. Entscheidend ist, welcher Schwerpunkt zu den eigenen Interessen und zur Ausrichtung des Betriebes passt.
Welche Botschaft möchtest du Interessierten mitgeben?
Die Ausbildung hat mir damals eine Tür geöffnet – nicht nur für meinen Betrieb, sondern auch für mich persönlich. Sie hat mir Mut gemacht, Themen anzugehen, die ich mir bis dahin nicht vorstellen konnte. Sie war mir über die Jahre hinweg eine wichtige Unterstützung. Deshalb möchte ich allen Mut machen: Nutzt die Möglichkeit, fachliche Kompetenz aufzubauen, neue Wege für den eigenen Betrieb zu entwickeln und ihn damit zukunftsfit zu machen.
Andrea Schwarzmann: Die Ausbildung war für mich ein sehr wertvolles Fundament. Sie hat meinen Blick über den eigenen Betrieb und die eigene Region hinaus erweitert. Durch das Kennenlernen anderer Betriebsstrukturen habe ich ein besseres Verständnis dafür entwickelt, wie unterschiedlich Betriebe geführt werden. Auch der Austausch mit Berufskolleginnen war sehr wertvoll. Ich habe mehr Sicherheit in der Betriebsführung gewonnen, mir fachliche Grundkompetenzen angeeignet und mein unternehmerisches Denken gestärkt.
Was waren deine wichtigsten Erkenntnisse?
Eine wichtige Erkenntnis war, dass jeder Betrieb seine eigene Ausrichtung finden muss. Gute Beispiele und andere Betriebskonzepte können Anregungen geben, aber nicht alles passt zum eigenen Betrieb oder zur eigenen Persönlichkeit. Man muss mit dem arbeiten, was man hat, und das Beste daraus machen. Die Ausbildung hat mir den Mut gegeben, mich auf meine eigenen Stärken zu konzentrieren und meinen eigenen Weg zu gehen.
Der Begriff „Haushaltsmanagement“ wird oft mit klassischen Haushaltsaufgaben verbunden. Warum wird diese Bezeichnung der Ausbildung nicht gerecht?
Für mich beginnt eine gute Betriebsführung auch in der Hauswirtschaft. Hauswirtschaft bedeutet dabei nicht nur Kochen, Putzen und Waschen, sondern enthält das Wort „Wirtschaften“. Und wirtschaften muss ich in jedem Unternehmen. Dazu gehören auch Zeitmanagement und Arbeitsorganisation, um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen, ohne dabei auszubrennen. Betriebserfolg lässt sich nicht nur in Zahlen messen, sondern auch daran, wie es den Menschen am Hof geht. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Diversifizierung. Zusätzliche Standbeine wie Direktvermarktung, Urlaub am Bauernhof oder Green Care werden oft von Bäuerinnen aufgebaut und tragen dazu bei, Arbeitsplätze und Einkommen am Hof zu sichern. Auch dabei hilft die Ausbildung. Sie wurde zukunftsorientiert weiterentwickelt und an die heutigen Anforderungen angepasst.
Welche Kompetenzen erwerben die Kursteilnehmer/-innen, die für moderne landwirtschaftliche Betriebe besonders wichtig sind?
Im ersten Lehrgangsjahr werden wichtige Grundlagen vermittelt: Betriebs- und Unternehmensführung, Recht, Agrarpolitik und der Ausbilderlehrgang. Danach kann man sich entsprechend der eigenen Interessen weiterentwickeln. Die Ausbildung stärkt die Innovationskraft und die eigene Persönlichkeit. Die fachliche Kompetenz, die ich in der Ausbildung erlange, gibt mir die Sicherheit, meine Visionen umzusetzen. Man lernt zudem, Herausforderungen lösungsorientiert anzugehen. Vielleicht führt nicht der erste Weg zum Ziel, aber ich weiß, dass ich auch einen anderen Weg gehen kann, um dahin zu gelangen.
Welche Rolle spielen Vermarktung und Kommunikation mit Konsument/-innen in der Ausbildung?
Digitalisierung und Vermarktung sind heute sehr wichtig. Es geht darum, vermitteln zu können, was hinter den eigenen Produkten steckt. Diese Fähigkeiten werden in der Meister/-innenausbildung vermittelt. Durch die Kalkulation lernt man außerdem den Wert der eigenen Arbeit anders zu schätzen und diesen auch den Konsument/-innen zu vermitteln.
Zeitgleich startet die Meister/-innenausbildung Landwirtschaft. Wie unterscheiden sich die beiden Ausbildungswege?
Beide Ausbildungen beginnen gemeinsam, weil sie wichtige Grundlagen teilen. Danach unterscheiden sich die Schwerpunkte: In der Landwirtschaft geht es stärker um Produktion, Landtechnik und Tierhaltung, im Ländlichen Betriebs- und Haushaltsmanagement um Diversifizierung und zusätzliche Standbeine. Beide Ausbildungen sind gleichwertig und führen zum Meistertitel, der einem Bachelorstudium gleichwertig ist. Entscheidend ist, welcher Schwerpunkt zu den eigenen Interessen und zur Ausrichtung des Betriebes passt.
Welche Botschaft möchtest du Interessierten mitgeben?
Die Ausbildung hat mir damals eine Tür geöffnet – nicht nur für meinen Betrieb, sondern auch für mich persönlich. Sie hat mir Mut gemacht, Themen anzugehen, die ich mir bis dahin nicht vorstellen konnte. Sie war mir über die Jahre hinweg eine wichtige Unterstützung. Deshalb möchte ich allen Mut machen: Nutzt die Möglichkeit, fachliche Kompetenz aufzubauen, neue Wege für den eigenen Betrieb zu entwickeln und ihn damit zukunftsfit zu machen.
Kursinfos
Start: 16. Oktober, drei Ausbildungswinter (ca. 460 UE)
Kurstage: Freitag und Samstag, 8.30 bis 16.30 Uhr
Kosten: werden beim Informationsabend bekanntgegeben
Kurstage: Freitag und Samstag, 8.30 bis 16.30 Uhr
Kosten: werden beim Informationsabend bekanntgegeben
Informationsabend
Donnerstag, 10. September, 19.30 Uhr, Online. Anmeldung sowie weitere Infos unter T 05574/400-470 oder E lfa@lk-vbg.at.