50 Jahre Betriebshelferdienst (BHD)
Bei der Vollversammlung im Jahre 1975 erfolgte der Beschluss, einen landwirtschaftlichen Betriebshelferdienst (BHD) für Notfälle in der Landwirtschaftskammer zu installieren. Zur gleichen Zeit entstand auch der Gedanke, neben dem Betriebshelferring einen Maschinenring zu gründen.
Ing. Anton Hagspiel gilt als einer der Gründerväter und hat sich bereit erklärt, den Aufbau und die Organisation des BHD zu übernehmen. Am 15. Februar 1976 erfolgte der Startschuss. Bis zum Jahr 2002 hat er mit seinen Mitarbeiterinnen die Geschicke des BHD geleitet, bevor er im Jahr 2003 die Geschäftsführung an Jürgen Kostelac übergeben hat. Seit 2008 ist Florian Vinzenz für die Vermittlung der Betriebshelfer/-innen und Zivildiener zuständig.
Ing. Anton Hagspiel gilt als einer der Gründerväter und hat sich bereit erklärt, den Aufbau und die Organisation des BHD zu übernehmen. Am 15. Februar 1976 erfolgte der Startschuss. Bis zum Jahr 2002 hat er mit seinen Mitarbeiterinnen die Geschicke des BHD geleitet, bevor er im Jahr 2003 die Geschäftsführung an Jürgen Kostelac übergeben hat. Seit 2008 ist Florian Vinzenz für die Vermittlung der Betriebshelfer/-innen und Zivildiener zuständig.
Zivildienst
Von 1983 bis zum Jahr 2000 waren 244 Zivildiener im Einsatz. Bis zum Jahr 2026 waren es in Summe 900 Zivildiener, welche ihren Dienst in der Landwirtschaft geleistet haben.
Seit Bestehen wurde die Zivildienstdauer in Schritten von acht auf zwölf Monate verlängert. Seit Anfang der 2000er Jahre dauert der Zivildienst neun Monate. Jährlich helfen die 30 Zivildiener rund 100 Betrieben pro Jahr.
Seit Bestehen wurde die Zivildienstdauer in Schritten von acht auf zwölf Monate verlängert. Seit Anfang der 2000er Jahre dauert der Zivildienst neun Monate. Jährlich helfen die 30 Zivildiener rund 100 Betrieben pro Jahr.
Einsatzzahlen und Budget
Bis zum Jahr 2000 wurden insgesamt 5.920 Einsätze verzeichnet. Bis 2025 wurden insgesamt 13.000 Einsätze gemeldet und unterstützt. Im Durchschnitt sind das 260 Einsätze pro Jahr. Die jährliche Anzahl hat sich aufgrund von Strukturwandel und geänderter Richtlinien auf rund 210 Einsätze pro Jahr reduziert. Die Kosten und die Zahl der Einsatzstunden pro Betrieb sind aber deutlich gestiegen. Es ist schwierig, geeignete Helfer aus den Reihen der Bauernfamilien zu finden. Personen über ein Dienstverhältnis anzustellen ist möglich, aber mit höheren Kosten verbunden.
Das aktuelle Jahresbudget vom Betriebshelferdienst von ca. 750.000 Euro wird zu einem Drittel durch Selbstbehalte der Landwirte und zu zwei Dritteln durch Land, Bund und Gemeinden getragen. Das Land Vorarlberg als Hauptförderer trägt ca. 45 Prozent der Budgetsumme.
Das aktuelle Jahresbudget vom Betriebshelferdienst von ca. 750.000 Euro wird zu einem Drittel durch Selbstbehalte der Landwirte und zu zwei Dritteln durch Land, Bund und Gemeinden getragen. Das Land Vorarlberg als Hauptförderer trägt ca. 45 Prozent der Budgetsumme.
Netzwerk
Als Nebeneffekt ergibt es sich, dass der Betriebshelferdienst eine wichtige Schnittstelle für Stellensuchende in der Land- und Forstwirtschaft geworden ist. So melden sich Personen, welche eine Ausbildung machen wollen oder Personen, welche im Sommer auf die Alpe möchten oder eine Festanstellung in der Landwirtschaft oder im Garten- und Gemüsebau suchen.
Von Beginn an hat der Betriebshelferdienst der Landwirtschaftskammer vieles zum Wohle der bäuerlichen Familien beitragen können! Neue Rahmenbedingungen und Spardruck erfordern eine wiederkehrende Anpassung der Richtlinien. Die steigenden Kosten sind zu einer ständigen Herausforderung für den Betriebshelferdienst geworden.
Auch in Zukunft wird der Zusammenhalt in der bäuerlichen Familie das Wichtigste bleiben! Nur wenn in der Familie und Nachbarschaft ein Rückhalt zu finden ist, können Notsituationen bewältigt werden. Fremde Helfer/-innen und Zivildiener sind bei längerfristigen Ausfällen eine notwendige Unterstützung.
Im Namen der Landwirtschaftskammer gilt allen Bäuerinnen und Bauern ein herzlicher Dank, die solidarisch zusammenstehen und dem Nachbar in Not helfen!
Von Beginn an hat der Betriebshelferdienst der Landwirtschaftskammer vieles zum Wohle der bäuerlichen Familien beitragen können! Neue Rahmenbedingungen und Spardruck erfordern eine wiederkehrende Anpassung der Richtlinien. Die steigenden Kosten sind zu einer ständigen Herausforderung für den Betriebshelferdienst geworden.
Auch in Zukunft wird der Zusammenhalt in der bäuerlichen Familie das Wichtigste bleiben! Nur wenn in der Familie und Nachbarschaft ein Rückhalt zu finden ist, können Notsituationen bewältigt werden. Fremde Helfer/-innen und Zivildiener sind bei längerfristigen Ausfällen eine notwendige Unterstützung.
Im Namen der Landwirtschaftskammer gilt allen Bäuerinnen und Bauern ein herzlicher Dank, die solidarisch zusammenstehen und dem Nachbar in Not helfen!